Kolumbien ruft nach schwerem Erdbeben landesweiten Notstand aus
Baku, 11. August, AZERTAC
Nach einem schweren Erdbeben mit mehr als 130 Toten und 570 Verletzten hat Kolumbiens Präsident de la Espriella den landesweiten Notstand ausgerufen. Das Beben der Stärke 7,4 beschädigte mehr als 1.600 Wohnhäuser, rund 60 Gebäude stürzten vollständig ein. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst.
Besonders betroffen sind die Regionen Risaralda und Valle del Cauca. Strom- und Kommunikationsnetze wurden beschädigt, sechs Flughäfen sind derzeit für den kommerziellen Flugverkehr geschlossen.
Mehrere Länder, darunter die USA, Mexiko, Chile und El Salvador, boten Kolumbien Unterstützung an. Die USA stellten 15,5 Millionen Dollar für Hilfsmaßnahmen bereit.