Peking gibt Fehler beim Zugunglück zu
Baku, den 11. August (AZERTAG). Tempo runter, Baustopp für neue Strecken: Nach dem schweren Zugunglück vor drei Wochen überprüft China sein Bahnnetz. Die Regierung in Peking gibt sogar Fehler im Umgang mit dem verheerenden Unfall zu.
Peking - Knapp drei Wochen nach dem schweren Zugunglück mit 40 Toten hat die chinesische Regierung eine gründliche Überprüfung des Bahnnetzes angekündigt.
Man werde zur Zeit keine neuen Genehmigungen für Hochgeschwindigkeits-Strecken erteilen, ließ die Regierung über Staatsmedien verbreiten. Auch bereits genehmigte Bauvorhaben würden erneut „tiefgehend“ geprüft, hieß es. Außerdem werde die Höchstgeschwindigkeit der Züge um 50 Stundenkilometer gedrosselt.
Die Regierung gab auch Fehler zu: Der Unfall habe „Lücken in der Sicherheit und im Management enthüllt“, hieß es nach der Sitzung des Staatsrates. Man habe auch Fehler im Umgang mit dem Unglück gemacht.
Vor knapp drei Wochen waren nach einem Stromausfall im Osten Chinas zwei Schnellzüge zusammengestoßen . 40 Passagiere starben, knapp 200 wurden verletzt. Zwei Waggons stürzen von einer Brücke knapp dreißig Meter in die Tiefe. Es war das schwerste Unglück im chinesischen Hochgeschwindigkeitsverkehr.
Nach dem Unfall hatten Chinesen im Internet der Regierung vorgeworfen , nicht wahrheitsgemäß über den Unfall zu informieren. Blogger kritisierten, beim schnellen Ausbau des Netzes Abstriche bei der Sicherheit gemacht zu haben.
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