Tote und Verletzte nach Fluten und Erdrutschen in China
Baku, 7. Juli, AZERTAC
Teile Chinas sind von heftigen Unwettern getroffen worden. In der zentralchinesischen Provinz Hubei meldete der Katastrophenschutz mindestens elf Tote und einen weiteren Vermissten, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Mindestens 275 Menschen wurden demnach verletzt. In der Nacht zum Dienstag hatten starke Stürme vorwiegend den Osten der Region getroffen. Die Behörden brachten Hunderte Bewohner in Sicherheit.
Schwere Regenfälle gab es auch im Nordwesten Chinas. Laut Berichten des Staatsfernsehens verschüttete ein Erdrutsch im Kreis Tanchang in der Provinz Gansu insgesamt 33 Menschen. Helfer retteten den Berichten zufolge bislang 17 Menschen. Die Bergungsarbeiten dauerten noch an, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die genauen Zahlen können sich aufgrund der sich weiterentwickelnden Lage noch deutlich ändern.
Chinas Präsident Xi Jinping ordnete an, alle Kräfte für die Rettung und die Versorgung von Verletzten zu mobilisieren. Erst am Vortag hatte ein Dammbruch an einem Stausee in Südchina die höchste Hochwasser-Warnstufe ausgelöst. Der Bruch am Montagmorgen am Liulan-Stausee in Hengzhou in der südlichen Region Guangxi setzte einen ganzen Landstrich unter Wasser, wie Fotos zeigten. Es gibt Berichte über Tote und Verletzte. Zehntausende mussten ihre Häuser verlassen.
In Guangxi hatten seit dem Wochenende Ausläufer eines Tropensturms schwere Regenfälle in einige Gebiete gebracht. In sozialen Medien waren Videos von sturzflutartigen Überschwemmungen in der Region zu sehen. Weitere Regenwarnungen galten am Dienstag für Teile der Nachbarprovinz Guangdong sowie die östlichen Provinzen Anhui, Jiangsu und die im nördlich davon gelegenen Provinzen Shandong, Liaoning und Jilin, wie die chinesische Wetterbehörde mitteilte.