Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Deutsches Magazin "GEO": Baku - Eine Traumstadt

Deutsches Magazin "GEO": Baku - Eine Traumstadt

Baku, 23. Mai, AZERTAC

Im deutschen Magazin “GEO“ ist ein Artikel unter dem Titel "Baku - Eine Traumstadt " veröffentlicht worden.

Der Reisebericht wurde von einem im Mai nach Baku gereisten deutschen Reisenden mit dem Namen Jochen Münch geschrieben. Berichtet AZERTAC. Hier einige Ausschnitte:

Viele fragten mich, wie kommt man darauf für eine Woche nach Baku, Aserbaidschan zu fahren? Als diese nach meiner Rückkehr die Bilder sahen, waren Sie nur noch verblüfft und überrascht. Genauso, wie ich die Stadt und Umgebung sechs Tage lang erleben durfte. Natürlich habe ich mich im Vorfeld der Reise intensiv mit der Stadt auseinandergesetzt und wusste so ungefähr was mich erwartet. Dennoch war ich mehr als positiv angetan von der Hauptstadt Aserbaidschans. Am Montag den 07. Mai flog ich mit Qatar Airways über Doha nach Baku. Das e-Visum hatte ich mir im Vorfeld online besorgt und die Einreise war sehr schnell und unkompliziert. Der Flughafen vermittelte mir gleich einen sehr modernen, übersichtlichen Eindruck. Ein ATM befindet sich gleich neben den Gepäckbändern, was sehr praktisch ist. Als Hotel hatte ich mit das Fairmont Flame Towers ausgesucht und bekam beim Check-In gleich ein Upgrade auf eine Suite. Toller Start! Die Flame Towers sind das Wahrzeichen von Baku und liegen markant auf einem Hügel und sind von überall zu sehen. Die nächtlichen Lichtspiele sind unglaublich, vor allem wenn man zusätzlich das Lichterspiel von zwei Türmen vom Zimmer aus bewundern kann. Am nächsten Tag machte ich mich dann bei leichter Bewölkung auf Erkundungstour und musste zugleich feststellen, dass der nationale Feiertag “Tag des Sieges“ etwas ganz Besonderes zu sein scheint. Die Flame Towers liegen unmittelbar neben der Alley of Martyrs (Baku Highland Park). Irgendwann war ich dann durch und konnte beginnen die Stadt zu erkunden. Obwohl noch einiges an Tribünen und Absperrungen vom F1 Rennen eine Woche zuvor aufgebaut waren, waren die ersten Eindrücke rundum positiv. Die Sauberkeit und Perfektion stach mir sofort ins Auge. Alles topgepflegt, ordentlich und neu. Ich kam mir vor wie in Tokio oder Singapur. Im Laufe der nächsten Tage bestätigte sich das Bild noch mehr! Einfach nur unglaublich und nicht zu erwarten! Zuerst ging ich zum wunderschönen “The Garden of Aliaga Vahid“ (Der Garten von Aliaga Vahid) mit seinem markanten Brunnen, unmittelbar an der Altstadt. Für mich der schönste Brunnen von Baku, wo es unzählige davon gibt. Weiter ging es zum angrenzenden Baku Boulevard. Eine kilometerlange Promenade entlang des Kaspischen Meeres, mit Parkanlagen, einem Riesenrad, dem Teppichmuseum, dem Business Center, einer Mall und dem Pier, von welchem man tolle Panoramabilder der Stadt machen kann. Auf Museumbesuche verzichtete ich an diesem Tag. Wegen dem Feiertag war es mir zu voll! Ich ging bis zum House of Government und weiter über die teilweise autofreie Einkaufsstraße Nizami zum Fountain Square. Ein sehr schöner Platz in mittelbarer Umgebung zur Altstadt. Dort befindet sich in der Nähe auch der einzige Starbucks von Baku und das Hard Rock Cafe. Mit einem frischen Kaffee in der Hand ging ich weiter zum historischen Wahrzeichen dem Maiden Tower. Dort lernte ich zufällig den deutschsprechenden Elshad kennen, welcher mir Empfehlungen für meine geplanten Tagesausflüge gab. Ich ging im Anschluss in die Altstadt, welche als Weltkulturerbe bei der Unesco gelistet ist und mein bisheriges Bild der Stadt bestätigte sich voll und ganz. Alles top gepflegt und sehr gut erhalten. Die Touristenläden sehr dezent und nicht übertrieben. Ich ging der Stadtmauer folgend einmal rum bis zum Shirvanshahs Palace, welchen ich erst am nächsten Tag besichtigen wollte. Schon war ich wieder am Ausgangspunkt dem “The Garden of Aliaga Vahid“ und von dort sind es ca. noch 15 Minuten zu Fuß bis zu den Flame Towers. Auf dem Weg passiert man zwei wunderschöne Parks mit vielen Brunnen und Sitzgelegenheiten. In jedem Park sieht man ständig Gärtner, welche Rasen mähen und alles perfekt erscheinen lassen. Zurück im Hotel buchte ich per Mail auf Elshad `s Rat einen Fahrer für Freitag nach Gobustan. Eine Privattour, ohne Guide, nur der Fahrer und Bezahlung am Ende des Tages. Rückblickend betrachtet eine sehr gute Entscheidung und sehr zu empfehlen. Geht natürlich auch billiger, aber flexibel ist man nur so. Für Samstag buchte ich auch eine Tour zum Temple of Fire und Yanar Dag (auf Deutsch: brennender Berg). Am nächsten Tag strahlte die Sonne bei wolkenlosem Himmel und ich besuchte zuerst die Alley of Martyrs (Baku Highland Park). Toll angelegt in Gedenken an die Kriegsopfer. Zudem findet man hier eine sehr schöne Moschee und hat unglaublich schöne Ausblicke auf`s Meer und die Stadt. Eine tolle Anlage, welche auch über eine Bahn (in der Nähe vom Teppichmuseum) erreicht werden kann. Im Anschluss ging ich zum Shirvanshahs Palace, welches bereits ab 10 Uhr öffnet. Die meisten Museum erst ab 11 Uhr. Man erfährt vielen von der Geschichte Bakus. Danach nahm ich mir ein Taxi zum The Heydar Aliyev Center. Was für eine architektonische Meisterleistung. Ein wahrer Hingucker!. Ich ging weiter und erreichte eher durch Zufall den Winter Boulevard. Eine Parkanlage mit unheimlich schönen Gebäuden und natürlich weiteren Springbrunnen. Hier lässt es sich aushalten. Weshalb nicht mal der Lonely Planet diesen erwähnt, ist mir ein Rätsel. Ich nahm mir wiederrum ein Taxi und wollte zum National Museum of History in der Nähe der Altstadt. Das National Museum of History ist ebenfalls überaus sehenswert und man erfährt sehr viel über die Geschichte des Landes. Am nächsten Tag war es bewölkt und die erste Tagestour stand auf dem Programm. Der Fahrer war mit einem hochmodernen SUV pünktlich am Hotel und fuhr Richtung Gobustan. Außerhalb von Baku passiert man unzählige Ölförderanlagen. Aserbaidschan ist reich an dem Rohstoff und vor allem in Baku sieht man den Reichtum an jeder Ecke. In Gobustan besuchte ich zuerst das Qobustan Petroglyph Reserve, wo man jahrtausendealte Wandmalereinen bewundern kann. Auch dieser Ort zählt zum Weltkulturerbe der Unesco. Das Museum am Eingang kann man besuchen und erfährt ein wenig was von dem Ort. Leider fehlte die Sonne, aber die Malereien konnte man sehr gut sehen und der ganze Park ist sehr gut angelegt. Danach fuhr mich der Fahrer auf einer unbefestigten Straße zu den Schlammvulkanen. Ebenfalls sehr interessant und sollte man mitnehmen, wenn man in der Gegend ist. Auf der Rückfahrt stand ein weiteres Highlight von Baku auf dem Weg. Die beeindruckende Bibi Heybat Moschee. War ein toller Ausflug und der Fahrer lies mich wunschgemäß am Teppichmuseum raus. Das Museum besticht vor allem durch seine Architektur in Form eines Teppichs. Toll! Das Museum ist auch im Inneren einen Besuch wert. Hunderte von Teppichen sind eindrucksvoll zur Schau gestellt. Sollte man besuchen! Am darauffolgenden Tag stand der Fahrer mit einem hochmodernen Schlitten wieder vor dem Hotel und brachte mich zuerst zum historischen, sehr sehenswerten Temple of Fire! Muss man gesehen haben! Möglich früh anreisen! Danach fuhr mich der Fahrer zu einem Geheimtipp dem Great Mardakan Fortress! Der Aufstieg war ein wenig abenteuerlich aber der Blick entschädigte. Auch das ganze Fort ist unglaublich beeindruckend. Im Anschluss ging es dem dem Meer entlang zum Yanar Dağ, welcher seit dem Altertum ein brennendes natürliches Erdgasfeuer am Hang eines Hügels darstellt. Naja, etwas Besonderes, aber extra deshalb, braucht man die lange Fahrt von Baku wirklich nicht antreten. Kostet keinen Eintritt! Zurück in Baku besuchte ich noch das National Museum of Art! Für mich das beste Museum der Stadt und derzeit wird der Besuch mit einer japanischen Sonderausstellung versilbert. Am letzten Tag machte ich nochmals auf den Weg in die Stadt und wollte noch den Maiden Tower besuchen. Hier gibt es bessere Plätze in der Stadt. Danach genoss ich noch ein wenig die herrliche warme Maisonne in den Parks und am späten Abend ging der Flieger wieder zurück nach Deutschland.

Ich bin mehr wie beeindruckt von der Stadt und kann jedem diese nur ans Herz legen. Die Kombination aus Kultur, Moderne und die extreme Sauberkeit sind einzigartig!

Alle Bilder sind online unter:

http://www.global-adventure.com/Azerbaijan/index.html

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