Präsident Ilham Aliyev empfängt neu ernannten deutschen Botschafter
Baku, 13. August, AZERTAC
Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, hat am 13. August den neu ernannten außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter Deutschlands in Aserbaidschan, Dirk Lölke, empfangen.
Der Botschafter überreichte Präsident Ilham Aliyev sein Beglaubigungsschreiben.
Im Gespräch erinnerte Präsident Ilham Aliyev mit Genugtuung an seinen offiziellen Besuch in Deutschland im vergangenen Monat. Er betonte die guten Gespräche mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz über die bilateralen Beziehungen und internationale Fragen und verwies darauf, dass die Ansichten beider Länder hinsichtlich regionaler Stabilität, Sicherheit und Entwicklung übereinstimmten.
Der Präsident hob die Bedeutung der in Berlin unterzeichneten Gemeinsamen Erklärung über die strategische Agenda für die bilaterale Partnerschaft zwischen der Republik Aserbaidschan und der Bundesrepublik Deutschland hervor und erklärte, dass diese die Beziehungen auf eine qualitativ höhere Ebene gehoben habe.
Präsident Ilham Aliyev betonte, dass beide Länder inzwischen in vielen Bereichen über strategische Zusammenarbeit sprechen und die bestehenden Möglichkeiten in Handel, Investitionen und Wirtschaft die bilateralen Beziehungen weiter stärken.
Der Botschafter gratulierte Präsident Ilham Aliyev zum ersten Jahrestag des am 8. August 2025 in Washington abgehaltenen Gipfeltreffens zwischen Aserbaidschan und Armenien.
Präsident Ilham Aliyev erklärte seinerseits, die Friedensagenda in der Region sei auf Initiative Aserbaidschans eingeleitet worden. Aserbaidschan werde seine Bemühungen zur Förderung der Friedensagenda fortsetzen und der Frieden in der Region sei inzwischen unumkehrbar.
Der Botschafter erklärte, die Bundesregierung sei mit den Ergebnissen des Besuchs von Präsident Ilham Aliyev sehr zufrieden und hoffe auf eine baldige Umsetzung der vereinbarten Vorhaben.
Bei dem Treffen wurden zudem die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und der Europäischen Union sowie die positive Dynamik ihrer jüngsten Entwicklung hervorgehoben. Erörtert wurden ferner der Ost-West-Verkehrskorridor, die künftige Nutzung seiner Möglichkeiten durch deutsche Unternehmen sowie Kooperationsperspektiven in den Bereichen konventionelle und erneuerbare Energien sowie Bildung.