Besichtigung des Zentrums für Islamische Zivilisation in Taschkent
Taschkent, 23. August, AZERTAC
Am 23. August besichtigten die Erste Vizepräsidentin und First Lady der Republik Aserbaidschan, Mehriban Aliyeva, und ihre Tochter Leyla Aliyeva gemeinsam mit der First Lady der Republik Usbekistan, Ziroatkhon Mirsijojewa, sowie deren Töchtern Saida und Shahnoza Mirsijojewa das Zentrum für Islamische Zivilisation in Taschkent.
AZERTAC berichtet, dass das Zentrum auf Beschluss des Präsidenten Usbekistans, Schawkat Mirsijojew, gegründet wurde. Das Zentrum erstreckt sich über eine Fläche von mehr als zehn Hektar und wurde im Stil der alten Architekturdenkmäler der Stadt Samarkand errichtet. Es verfügt zudem über eine 65 Meter hohe Kuppel.
Das Zentrum umfasst mehrere Abteilungen, darunter eine Abteilung für die Führung des nationalen Registers seltener Handschriften, einen Handschriftenfonds, eine Bibliothek und Archive. Hier werden Gegenstände und Werke aus verschiedenen historischen Epochen präsentiert. Das schöpferische Potenzial der Vorfahren wird mithilfe moderner Technologien und digitaler Geräte veranschaulicht.
Im Gebäude des Zentrums befindet sich eine Bibliothek mit 100.000 Handschriften und mehr als einer Million Büchern. Die Museumsausstellung umfasst die Säle „Zivilisationen vor dem Islam“, „Die Erste Renaissance“, „Die Zweite Renaissance“, „Usbekistan im 20. Jahrhundert“, „Neues Usbekistan – Grundlage der Dritten Renaissance“ und „Der Heilige Koran“.
Im Saal „Der Heilige Koran“, der sich im Zentrum der Ausstellung befindet, wird eine geistige Kostbarkeit der muslimischen Welt – der „Osman-Koran“ – aufbewahrt. In diesem Saal werden handschriftliche Exemplare des Korans aus verschiedenen Epochen sowie Übersetzungen ins Usbekische präsentiert.
Hunderte Wissenschaftler, Experten sowie religiöse und gesellschaftliche Persönlichkeiten waren an der Verwirklichung des Projekts beteiligt. Das Zentrum arbeitet mit einer Reihe internationaler Organisationen zusammen, darunter UNESCO und ICESCO.