Häfen am Kaspischen und Schwarzen Meer bauen Zusammenarbeit aus
Baku, 10. September, AZERTAC
Im Rahmen der Konferenz der Hafenleiter des CICA (Konferenz für Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien) hat das vom geschlossenen Aktienunternehmen „Aserbaidschanische Eisenbahnen“ (ADY) betriebene Internationale Seehandelshafen Baku ein Treffen mit Führungskräften der Häfen von Aktau, Kuryk, Turkmenbaschi, Poti und Batumi organisiert.
Wie ADY gegenüber AZERTAC mitteilte, zielte das Treffen darauf ab, die Zusammenarbeit für die Entwicklung des Kaspischen und Schwarzen Meeres zu einem effizienteren, zuverlässigen und wettbewerbsfähigen Verkehrs- und Logistikraum zu stärken.
Bei den Gesprächen wurden die wachsende strategische Bedeutung des Mittleren Korridors, eine engere Koordinierung zwischen den regionalen Häfen, eine schnellere und planbarere Organisation der Güterströme sowie Möglichkeiten für eine gemeinsame Zusammenarbeit erörtert.
Nach vorläufigen Angaben für die ersten acht Monate 2026 stieg der Güterumschlag zwischen dem Baku-Hafen und den Häfen Turkmenistans gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 34,6 Prozent und mit den Häfen Kasachstans um 6 Prozent.
Die Teilnehmer tauschten sich zudem über gemeinsame Lösungen für die Herausforderungen der Häfen sowie über die weitere Entwicklung der regionalen Zusammenarbeit auf einer stärker institutionalisierten und nachhaltigen Grundlage aus.