Aserbaidschanischer Außenminister informiert UNECE-Exekutivsekretär über ökologischen Terrorismus in Karabach
Baku, 13. September, AZERTAC
Im Rahmen seines Arbeitsbesuchs in der Schweizerischen Eidgenossenschaft traf der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov mit der Exekutivsekretärin der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE), Tatiana Molcean, zusammen.
Bei dem Treffen wurden die Aussichten für eine Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und den Vereinten Nationen sowie die Fortschritte Aserbaidschans beim Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) erörtert.
Tatiana Molcean äußerte sich lobend über proaktives Handeln Aserbaidschans in der UNECE und in den UN-Gremien sowie über den Beitrag des Landes zur Tätigkeit der Organisation.
Die Diskussionen drehten sich auch um die Fortschritte, die im Rahmen des Vorsitzes Aserbaidschans im Sonderprogramm der Vereinten Nationen für die Volkswirtschaften Zentralasiens (SPECA) für 2023 erzielt wurden, um Fragen zur Ausweitung der Zusammenarbeit mit den SPECA-Mitgliedsstaaten sowie um die Erleichterung von Handel und Verkehr.
Minister Bayramov sagte im Laufe des Gesprächs, dass Aserbaidschan in der Zeit nach der Pandemie und nach dem Konflikt in eine qualitativ neue Phase der strategischen Entwicklung für 2022-2030 eingetreten sei. Er informierte auch über die nationalen Entwicklungsprioritäten Aserbaidschans bis 2030 und sagte, dass die strategischen Ziele des Landes eng mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung verknüpft seien.
Der aserbaidschanische Außenminister gab Informationen über die in den befreiten Gebieten umgesetzten Wiederaufbauprojekte Aserbaidschans, darunter die Umwandlung der befreiten Gebiete in eine „Netto-Null-Emissions“-Zone bis 2050, die Schaffung der grünen Energiezone, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, die Schaffung der „Smart City“ usw „Smart Village“-Konzepte, nachhaltige Bewirtschaftung grenzüberschreitender Wasserressourcen und Vergrößerung der Grünflächen an.
Er informierte die UNECE-Exekutivsekretärin über den von Armenien begangenen ökologischen Terrorismus, die von armenischen Besatzern angerichteten Zerstörungen sowie über die große Minengefahr in der Region und die Bemühungen zur Beseitigung der Folgen der Besatzung.
Der Minister betonte zudem, es sei wichtig, die Umsetzung der Projekte zur Erfüllung der sich aus den Zielen für nachhaltige Entwicklung ergebenden Aufgaben gemeinsam zu unterstützen.
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