Deutscher Professor: Die zwischen Aserbaidschan und Armenien erzielten Ergebnisse sind ein Vorbild für die Welt
Berlin, 28. Januar, AZERTAC
Dies ist ein äußerst wichtiges und außergewöhnliches Treffen. Es ist nicht nur die erste gemeinsame Veranstaltung, sondern zugleich ein bemerkenswertes und äußerst erfreuliches Ereignis.
Das sagte Prof. Dr. Karsten Fischer, an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, Lehrstuhl für Politische Theorie, der an der Konferenz zum Thema „Zeitenwende im Südkaukasus: Historischer Frieden zwischen Aserbaidschan und Armenien“ in Berlin teilnahm, in einer Erklärung gegenüber AZERTAC.
Er hob besonders hervor, dass das Treffen in einer Zeit stattfinde, in der weltweit zahlreiche Konflikte andauern, und erklärte: „Was dieses Treffen besonders bedeutend macht, ist die Tatsache, dass es vor dem Hintergrund bereits vereinbarter und umgesetzter Friedensmaßnahmen stattgefunden hat. Genau aus diesem Grund ist es in einer Epoche, die von zahlreichen Konflikten geprägt ist, zu einem sowohl herausragenden als auch seltenen Ereignis geworden. Die Ergebnisse, die Aserbaidschan und Armenien in diesem Rahmen erzielt haben, haben für die gesamte Welt einen beispielhaften Charakter. Gerade diese Fragen haben wir gründlich analysiert und in einem Klima des gegenseitigen Verständnisses eingehend diskutiert. Unser Ziel ist es, diesen Prozess auch künftig konsequent fortzusetzen.“
Es sei angemerkt, dass an der erstmals in Deutschland in diesem Format organisierten Veranstaltung Vertreter der deutschen Regierung, Mitglieder des Bundestages, Experten, Journalisten sowie bekannte Persönlichkeiten aus dem politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Leben Deutschlands teilnahmen. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag Armin Laschet, sowie der Botschafter Aserbaidschans in Deutschland Nasimi Aghayev und der Botschafter Armeniens in Deutschland Viktor Yengibaryan hielten Reden bei der Veranstaltung.
Elvin Mövsüm
AZERTAC-Sonderkorrespondent
Berlin