Opferaussage im Prozess gegen Vardanyan: „Ich wurde durch Scharfschuss armenischer Resteinheiten verletzt“
Baku, 6. Mai, AZERTAC
Der Prozess im Strafverfahren gegen den armenischen Staatsbürger Ruben Vardanyan, der wegen Folter, Söldnertätigkeit, Terrorismus, Terrorismusfinanzierung und anderer Straftaten gemäß dem Strafgesetzbuch der Republik Aserbaidschan angeklagt ist, wurde am Dienstag, dem 6. Mai fortgesetzt.
Opfer Sadig Bakhschiyev erklärte in seiner Aussage, dass er im Bezirk Aghdara durch einen Scharfschützenschuss verbliebener Resteinheiten der armenischen Streitkräfte angeschossen und verletzt wurde. Dies habe seine Gesundheit erheblich gefährdet.
Im Prozess wurden gerichtsmedizinisches Gutachten der Expertisen des Geschädigten verlesen.
Dem armenischen Staatsbürger Ruben Vardanyan werden zahlreiche schwere Verbrechen vorgeworfen, darunter Kriegsverbrechen, Terrorismus und vorsätzliche Tötung. Zu den zentralen Anklagepunkten gehören die Planung und Durchführung eines Angriffskrieges, Zwangsumsiedlung und Verfolgung von Zivilisten, Entführung und Freiheitsberaubung, sowie Folter und Söldnertätigkeit. Darüber hinaus wird ihm die vorsätzliche Tötung in mehreren Fällen sowie versuchter Mord vorgeworfen. Weitere Anklagen betreffen illegale wirtschaftliche Aktivitäten, Terrorismus und dessen Finanzierung, Gründung krimineller und bewaffneter Gruppen, sowie illegale Waffen- und Sprengstofflagerung. Auch das Überqueren der aserbaidschanischen Grenze ohne Genehmigung und Handlungen, die die Luftsicherheit gefährden, gehören zu den Vorwürfen. Die Liste der Anklagen umfasst Dutzende Einzelartikel des Strafgesetzbuches.