Westaserbaidschanische Gemeinschaft: Frankreich drängt Armenien zum Revanchismus
Baku, 4. Oktober, AZERTAC
Die Äußerungen der französischen Ministerin für Europa und auswärtige Angelegenheiten Catherine Colonna bei ihrem Besuch in Armenien sowie die Unterzeichnung eines Abkommens zur Militärhilfe für Armenien sowie ihre Äußerungen zur Stärkung des Mandats der EU-Mission zeigen, dass Paris daran interessiert ist, eine geopolitische Konkurrenz im Südkaukasus zu schaffen und Armenien in Richtung Militarismus und Revanchismus drängt, heißt in einer Erklärung der Westaserbaidschanischen Gemeinschaft.
Die Westaserbaidschanische Gemeinschaft wies in ihrer Erklärung darauf hin, dass dies ein klassisches Beispiel für Heuchelei ist, das Frankreich seit 30 Jahren seine Augen bei der Besatzung der aserbaidschanischen Gebiete durch Armenien, den ethnischen Säuberungen und dem Leid von einer Million aserbaidschanischen Flüchtlingen und Binnenvertriebenen zugedrückt und dies sogar vertuscht hat und nun von der Verteidigung der territorialen Integrität Armeniens spricht.
Die französische Ministerin, die Aserbaidschan mit ihrer Aussage verleumdete, dass „die Armenier Karabach durch Drohung mit Gewalt verlassen hätten“, „vergisst“ irgendwie die beschämende Geschichte ihres Landes voller Beispiele von Völkermord und Rassismus sowie die Tatsache, dass andere Nationen noch immer in tiefer Abhängigkeit ihres Landes leben.
Wir glauben, dass Frankreichs Politik, die auf religiösem Fanatismus, der Aserbaidschanophobie und Islamophobie beruht und in Afrika beschämende Niederlagen erlitten hat, auch im Südkaukasus scheitern wird.