Aserbaidschan und USA diskutieren aktuellen Stand bilateraler Beziehungen
Baku, 26. Oktober, AZERTAC
Der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov hat sich mit einer Delegation um den Vorstandsvorsitzenden und das Vorstandsmitglied des Gehirnzentrums „Caspian Policy Center (CPC), Efgan Nifti, getroffen.
Bei dem Treffen wurde der aktuelle Stand der bilateralen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und den USA, die Zusammenarbeit in den Bereichen Transit, Transport und Energie in der Region sowie die Aussichten für den Friedensprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien und regionale Fragen diskutiert.
Minister Bayramov sprach im Laufe des Gesprächs die Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung, die als Reaktion auf die Provokationen der armenischen Streitkräfte ergriffen wurden, sowie die Gründe für die Durchführung dieser Maßnahmen an. Er sprach auch Aserbaidschans Bemühungen zur Wiedereingliederung der armenischen Einwohner der Region Karabach von Aserbaidschan an und betonte, dass das Land diesbezüglich geeignete Maßnahmen trifft, und fügte hinzu, dass ein elektronisches Portal eingerichtet wurde.
Der aserbaidschanische Chefdiplomat sagte zudem, dass der Auszug armenischer Einwohner aus dem Gebiet Aserbaidschans nicht mit einer Zwangsumsiedlung zusammenhängt, und betonte, dass die Erklärungen nach dem Besuch der UN-Beamten in der Region ein klares Beispiel dafür seien.
Der aserbaidschanische Außenminister sprach zugleich die Fragen der Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und den Staaten Zentralasiens an und gab Informationen über die Arbeiten, die während des Vorsitzes Aserbaidschans im Rahmen des Sonderprogramms der Vereinten Nationen für die Volkswirtschaften Zentralasiens (UN SPECA) im Jahr 2023 geleistet werden sollen, sowie über den geplanten Gipfel, der in Baku stattfinden soll. Er hob hervor, dass Aserbaidschan und die Mitgliedsstaaten von UN SPECA sowohl auf bilateraler Ebene als auch im Rahmen des Programms enge Kooperationsbeziehungen pflegen.
Minister Bayramov erwähnte gute Möglichkeiten für internationalen Gütertransport in der Region und verwies darauf, dass die Befreiung der besetzten Gebiete Aserbaidschans der Entwicklung regionaler Transport- und Logistikrouten neue Impulse gegeben habe.
Anschließend tauschten die Seiten Meinungen über weitere Fragen von beiderseitigem Interesse aus.