Mitteilung von Präsidialamt
Am Freitag, dem 29. September fand in der Stadt Yevlax/Jewlach ein weiteres Treffen mit Vertretern der armenischen Bewohner der Region Karabach von Aserbaidschan statt.
Bei dem Treffen wurden humanitäre Fragen, die Wiedereingliederung der armenischen Bewohner Karabachs und der diesbezüglich von Aserbaidschan vorgelegte Wiedereingliederungsplan ausführlich erörtert.
Die Gewährleistung der Freizügigkeit der Zivilbevölkerung, die Bereitstellung humanitärer Hilfe und die Deckung des Treibstoff- und Nahrungsmittelbedarfs wurden hoch eingeschätzt. Vertreter der armenischen Einwohner der Wirtschaftsregion Karabach bedankten sich besonders für die Maßnahmen, die von den zuständigen Regierungsbehörden Aserbaidschans bei einem Brand in der Nähe der Stadt Khankendi ergriffen wurden, insbesondere für die Löschung des Feuers, die Lieferung notwendiger medizinischer Hilfsgüter, Medikamente sowie Krankenwagen in dieses Gebiet, um den Opfern Erste Hilfe zu leisten. An die zuständigen Regierungsbehörden Aserbaidschans wurde eine Bitte gerichtet, Maßnahmen zur Organisation mobiler Kommunikationsdienste sowie von Fernseh- und Radiosendungen zu ergreifen.
Ramin Mammadov, verantwortlich für Kontakte mit armenischen Bewohnern der Region Karabach, präsentierte Informationen über die Verfahren und das Paket sozialer Dienste im Zusammenhang mit dem Reintegrationsprozess. Es wurde darauf hingewiesen, dass zur Lösung wirtschaftlicher, kommunaler und ähnlicher Probleme vor Ort für 2. Oktober eine Reise von Mitgliedern der eingesetzten Arbeitsgruppe in die Stadt Khankendi geplant ist, um soziale, humanitäre, wirtschaftliche und infrastrukturelle Probleme in der Region Karabach zu lösen.