Opfer: Familie von fünf Personen von armenischen Militanten brutal ermordet
Baku, 15. Mai, AZERTAC
Im Rahmen der laufenden Verhandlungen vor dem Militärgericht in Baku sagte am Donnerstag Opfer Karim Novruzov zu vier Angriffen der armenischen Streitkräfte auf das Dorf Bash Guneypeye im Bezirk Aghdara aus, die sich im Zeitraum September–Oktober 1991 ereignet hatten.
Bei diesen Angriffen wurden mehrere Dorfbewohner grausam getötet, darunter der 1910 geborene Veteran des Zweiten Weltkriegs Goshun Abdullayev sowie Hamza Alakbarov.
Novruzov erklärte, dass der letzte groß angelegte Angriff am 12. März 1992 erfolgte. Dabei griffen armenische Einheiten insgesamt fünf Dörfer des Bezirks Aghdara sowie Dorf Bash Guneypeye. Das Dorf wurde vollständig eingekesselt und mit Panzern sowie schwerer Artillerie beschossen. Die armenischen Soldaten seien mit Sturmgewehren, Scharfschützengewehren und Maschinengewehren bewaffnet gewesen.
Der Zeuge berichtete, dass sein Vater, sein Bruder, weitere Familienangehörige sowie ein Jugendfreund bei der Verteidigung der Zivilbevölkerung am 12. März 1992 ums Leben kamen.
„Trotz Verhandlungen mit Vitaly Balasanyan weigerten sich die Armenier, die sterblichen Überreste meines Vaters und der anderen Gefallenen zu übergeben. Ihr Verbleib ist bis heute ungeklärt“, sagte Novruzov.
Er fügte hinzu, dass bei diesem Angriff insgesamt fünf Mitglieder seiner Familie auf brutale Weise getötet wurden.
Der Prozess gegen mehrere armenische Staatsangehörige, denen unter anderem Verbrechen gegen den Frieden und die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Terrorakte, die Planung und Durchführung eines Angriffskrieges, Völkermord, Verstöße gegen das Kriegsvölkerrecht, gewaltsame Machtübernahme sowie die Finanzierung von Terrorismus zur Last gelegt werden, wird fortgesetzt.
Diese Anklagen stehen im Zusammenhang mit der militärischen Aggression Armeniens.