28. Januar: Europäischer Datenschutztag
Baku, 28. Januar, AZERTAC
Am 28. Januar wird jedes Jahr der Europäische Datenschutztag begangen.
In einer Welt, die immer digitaler wird, spielen Daten eine wichtige Rolle. Ob beispielsweise in den sozialen Medien oder bei Wirtschaftsunternehmen, oftmals wissen Menschen gar nicht, wo ihre Daten überall gespeichert werden und was mit ihnen geschieht. Um für mehr Datenschutz und einen sichereren Umgang mit den eigenen Daten zu sensibilieren, gibt es den Europäischen Datenschutztag. Wie er entstanden ist, wer teilnimmt und was die EU für mehr Datenschutz unternimmt, zeigt das folgende FAQ:
Warum der 28. Januar? - Der Grundgedanke für den Europäischen Datenschutztag geht auf die Europäische Datenschutzkonvention zurück. Am 28. Januar 1981 nahm der Europarat das Übereinkommen Nr. 108 "zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten" an. Die Datenschutzkonvention des Europarates war das erste rechtsverbindliche zwischenstaatliche Datenschutzabkommen und internationale Instrument zum Schutz personenbezogener Daten.
Was war das Ziel der Datenschutzkonvention von 1981? - Die Datenschutzkonvention sollte in den Vertragsstaaten für alle Menschen sicherstellen, dass ihre Rechte und Grundfreiheiten geschützt werden – insbesondere das Recht auf einen Persönlichkeitsbereich bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten. Die Unterzeichner-Staaten verpflichteten sich, nationale Datenschutzgesetze zu erlassen, die auf den Prinzipien der Konvention beruhen.
Welche Staaten haben das Abkommen unterzeichnet? - Unterzeichnet haben das Abkommen die 47 Mitgliedstaaten des Europarats. Zu ihnen gehören alle EU-Mitgliedstaaten sowie eine Reihe weiterer Länder wie die Schweiz. Aber auch Staaten außerhalb Europas wie Mexiko oder Tunesien haben die Konvention ratifiziert.