Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev nimmt an der Gedenkveranstaltung zum Andenken an die Opfer der Chodschaliner Tragödie teil VIDEO

Baku, 26. Februar, AZERTAC 

Vor 24 Jahren wurde in der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 von Armeniern in der aserbaidschanischen Stadt Chodschali eine der blutigsten Tragödien in der Geschichte der Menschheit und eines der schrecklichsten Kriegsverbrechen im Konflikt um Berg-Karabach verübt.

Um sich an die Opfer dieses Gemetzels zu erinnern, besuchen Tausende von Menschen am frühen Morgen gelegentlich des 24. Jahrestages des Völkermords von Chodschali die Gedenkstätte, die zum Andenken an die Opfer der Tragödie im Stadtteil Khatai der Hauptstadt Baku errichtet worden ist.

Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev und seine Ehegattin Mehriban Aliyeva nahmen ebenfalls an der Gedenkveranstaltung teil.

Am Mahnmal wurde Ehrenwache gehalten.

Präsident Ilham Aliyev legte am Mahnmal einen Blumenkranz nieder, ehrte das Andenken der Opfer der Tragödie.

Der Premierminister Artur Resizade, der Vorsitzende von Milli Medschlis (Nationalversammlung) Ogtay Asadov, der Leiter des Präsidialamtes Ramiz Mehdiyev, die First Lady von Aserbaidschan, Präsidentin der Heydar Aliyev Stiftung Mehriban Aliyava legten auch am Mahnmal frische Blumensträuße nieder.

Der Gedenkzeremonie wohnten die Staats -und Regierungsvertreter, Parlamentsabgeordneten, Minister, Komiteevorsitzenden, Chefs von Gesellschaften und Leiter von Konfessionen, darunter die während dieses Massakers infolge eines Wunders am Leben gebliebenen Bewohner der Stadt Chodschali bei.

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Der Völkermord von Chodschali ist blutiges Blatt in der Geschichte des aserbaidschanischen Volkes. In der Nacht vom 25. bis 26. Februar 1992 griffen die Streitkräfte Armeniens mit direkter Teilnahme von Einheiten des zu jenem Zeitpunkt in der Stadt Chankendi der Berg-Karabach Region der Republik Aserbaidschan stationierten alt-sowjetischen 366.Motorschützenregiments, die Stadt Chodschali in Bergkarabach an. Die armenischen Soldaten machten die Stadt Chodschali dem Erdboden gleich. Die Stadt wurde völlig zerstört und niedergebrannt. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet, darunter: 106 -Frauen, 83 -Kinder, 70 -Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 56 Personen wurden mit besonderer Grausamkeit getötet. 130 Kinder haben einen Elternteil verloren. Durch diese Tragödie sind 487 friedliche Bewohner dieser Stadt verschiedenen Grades behindert. 1275 Zivilisten wurden gefangen genommen und erlitten schwere Demütigungen und Verletzungen in Gefangenschaft. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur...

Den Zeugen dieser Tragödie und ausländischen Presseberichten zufolge bezeugt die Stellung der Toten, dass die armenischen Täter die friedliche aserbaidschanische Bevölkerung kaltblütig und bestialisch getötet haben. Bei einigen Leichen waren mehrere Wunden zu sehen, eine davon immer im Kopf; d.h., die Armenier haben den Verwundeten den Todesstoß versetzt. Einigen waren die Köpfe, Ohre, Nasen, Brüste oder Penisse abgeschnitten, die Augen herausgestochen und viele waren lebendig verbrannt. Viele von ihnen wurden aus weniger einem Meter in den Kopf geschossen. Die Kamera nahm einige Kinder mit abgeschnittenen Ohren auf. Bei einer alten Frau hatte die Haut von der linken Gesichtshälfte geschnitten. Auch schwangeren Frauen wurde Gewalt angetan und die toten Körper wurden entweiht. Leichen mit eindeutigen Zeichen der Schändung. Diese von Armeniern verübten Gewalttaten beweisen, dass die Chodschaliner Tragödie nach dem Völkerrecht ein Völkermord ist.

Dieses Kriegsverbrechen wurde nicht nur gegen das aserbaidschanische Volk, sondern auch gegen die Menschlichkeit gerichtet. Deswegen soll die internationale Gemeinschaft über dieses blutiges Verbrechen endlich ein rechtliches Urteil abgeben. Um die Wahrheiten über die Chodschaliner Tragödie und die von den armenischen Nationalisten gegen das aserbaidschanische Volk begangenen Verbrechen an die Weltgemeinschaft zu vermitteln, werden auf der Staatsebene konsequente Maßnahmen gegriffen und Arbeiten durchgeführt.

Präsident Ilham Aliyev bezeichnete die Chodschaliner Tragödie als blutiges Blatt einer Genozid-und ethnischen Säuberungspolitik, die armenische Nationalisten gegen Aserbaidschan seit Jahrhunderten durchführen.

Der Völkermord von Chodschali ist tief im Gedächtnis der Menschen verankert. Das ist nicht nur ein Genozid-Verbrechen gegen Aserbaidschaner, sondern auch gegen die Menschheit.

Auf Initiative von Nationalleader Heydar Aliyev wurde der 26.Februar von aserbaidschanischem Parlament im Jahre 1994 zum Tag “Völkermord von Chodschali” erklärt. Präsidentin der Heydar Aliyev Stiftung Mehriban Aliyeva setzt sich intensiv für die Vermittlung der Wahrheiten über die Tragödie an die Weltgemeinschaft ein. Eine wichtige Rolle in der Anerkennung der Chodschaliner Tragödie als Völkermord auf internationaler Ebene spielt auch die internationale Kampagne zur „Gerechtigkeit für Chodschali, die seit 2008 gestartet und von der Generalkoordinatorin des Interkulturellen Dialogs des Jugendforums der Islamischen Konferenz Leyla Aliyeva initiiert worden ist. Im Rahmen der “Kampagne für „Gerechtigkeit für Chodschali“ wird jedes Jahr eine Reihe von Gedenkveranstaltungen organisiert. Dank den durchgeführten Arbeiten werden die armenischen Lügen in der ganzen Welt entlarvt. Die Tatsache, dass die Chodschaliner Tragödie ein Genozid ist, findet seine Widerspiegelung bereits in den Entscheidungen und Beschlüssen von vielen Länder und internationalen Organisationen.

Die Parlamente von Kanada, Mexiko, Kolumbien, Peru, Pakistan, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Tschechien, Jordanien, Honduras, Guatemala, Panama und Sudan, die Gesetzgebungsorgane von 21 US-Staaten, darunter die Organisation für Islamische Zusammenarbeit erkannten den Völkermord von Chodschali an. Nach dem Völkerrecht ist der Völkermord ein Akt, der gegen den Frieden und die Menschlichkeit gerichtet ist und wird für das schwerste internationale Verbrechen gehalten. Die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes (auch Übereinkommen über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes; offiziell Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide, CPPCG) wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Resolution 260 A (III) am 9. Dezember 1948 beschlossen. Sie trat am 12. Januar 1951 in Kraft und wurde bisher von 147 Staaten ratifiziert. In Artikel II der Konvention wurde der Begriff des Völkermordes erstmals völkervertraglich definiert. Die Regelungen der Völkermordkonvention haben seitdem weitgehend den Status von Völkergewohnheitsrecht erlangt. Das Genozidverbot ist heute eine zwingende Regel des Völkerrechts

Das aserbaidschanische Volk ist davon völlig überzeugt, dass die Wahrheit und Gerechtigkeit triumphieren werden, die Chodschaliner Tragödie als Völkermord anerkannt werden wird, die armenisch besetzten aserbaidschanischen Gebiete befreit werden, unsere Märtyrer gerächt und Schuldigen bestraft werden.

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