Generalsekretär der Interparlamentarischen Union besucht Agdam
Baku, 2 Februar, AZERTAC
Der Generalsekretär der Interparlamentarischen Union (IPU), Martin Chungong, hat die von der armenischen Besatzung befreite Stadt Agdam besucht.
Der Generalsekretär der Interparlamentarischen Union (IPU) wurde von dem Abgeordneten des aserbaidschanischen Parlaments, dem Ko-Vorsitzenden des parlamentarischen Kooperationsausschusses Europäische Union-Aserbaidschan, Javanshir Feyziyev, dem Ständigen Vertreter Aserbaidschans bei der Genfer Zweigstelle der Vereinten Nationen, Galib Israfilov, und anderen internationalen Organisationen begleitet.
Martin Chungong machte sich mit den Spuren des armenischen Vandalismus sowie mit den Wiederaufbau- und Restaurierungsarbeiten in der aserbaidschanischen Stadt Agdam vertraut.
Er wurde über die Geschichte von Agdam, die aktuelle Lage, die im Bezirk von armenischem Faschismus angerichteten enormen Zerstörungen sowie den Vandalismus gegen die historischen, religiösen und kulturellen Stätten Aserbaidschans informiert. Man teilte mit, dass Agdam vor der armenischen Besatzung eine der größten und entwickelten Städte nicht nur in der Region Karabach, sondern im ganzen Land war. Nach der Eroberung der Stadt durch Armenien am 23. Juli 1993 wurde jedoch die gesamte Wohninfrastruktur, darunter Wohngebäude, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Produktionsanlagen, zerstört und in Brand gesteckt. Außerdem waren auch Friedhöfe, historische und kulturelle Denkmäler Opfer des armenischen Vandalismus.
Anschließend besuchten sie die Agdam Juma Moschee. Die 1868 erbaute Moschee wurde während der armenischen Besatzung geschändet, niedergebrannt und zerstört. Die armenischen Besatzer nutzten die Moschee als Viehstall.
Es wurde darauf hingewiesen, dass nach der Befreiung der Stadt Agdam mit Unterstützung der Heydar Aliyev-Stiftung mit den Wiederaufbau- und Restaurierungsarbeiten in der Moschee begonnen wurde.
Martin Chungong besichtigte auch die Überreste der Stadt Agdam, des Schauspielhauses und der Allee der Märtyrer.