Aserbaidschanischer Außenminister und stellvertretender US-Außenminister führen Telefonat
Baku, 8. September, AZERTAC
Es fand ein Telefongespräch zwischen dem aserbaidschanischen Außenminister Jeyhun Bayramov und der Assistentin des US-Staatssekretärs für europäische und eurasische Angelegenheiten Juri Kim statt. Im Laufe des Telefongesprächs wurden die Agenda der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit, die aktuelle Lage in der Region sowie der Prozess der Normalisierung der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien zur Erörterung gebracht.
Wie Pressedienst des aserbaidschanischen Außenministeriums AZERTAC mitteilte, informierte J. Bayramov seine Gesprächspartnerin ausführlich über die aktuelle Situation in der Region und wies darauf hin, dass die Propaganda Armeniens vor dem Hintergrund zunehmender politischer und militärischer provokanter Aktivitäten in diesem Land gegen Aserbaidschan und Manipulationen, die die Situation verzerren, darauf abzielen, die internationale Gemeinschaft falsch zu informieren und nicht die Realität widerspiegeln.
Man wies darauf hin, dass die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Aserbaidschans, einschließlich der Behinderung von Bemühungen zur Wiedereingliederung der in Karabach lebenden Armenier, unter dem Vorwand unbegründeter Behauptungen über die angeblich „schwierige humanitäre Lage“ und „Blockade“ in der Region unzulässig sei.
Der jüngste Verstoß Armeniens und des von ihm geschaffenen illegalen Regimes gegen die Vereinbarungen über die Lieferung von Waren durch Aserbaidschan an armenische Einwohner durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz über die Straße Agdam-Khankendi und parallel dazu die Intensivierung der Nutzung der Latschin-Straße deutet darauf hin, dass die aktuelle Lage keinen humanitären Charakter trägt, sondern politischer Manipulation ist, fügte der aserbaidschanische Außenminister hinzu.
Der aserbaidschanische Chefdiplomat betonte besonders, dass es wichtig ist, solche provokante Aktivitäten und Schritte, einschließlich der Erklärungen zur Unterstützung des in aserbaidschanischen Gebieten geschaffenen illegalen Regimes, auf internationaler Ebene aufs Schärfste zu verurteilen, um die historische Chance, Frieden und Sicherheit in der Region zu schaffen, nicht zu verpassen.
Es wurde darauf hingewiesen, dass Aserbaidschan trotz solchen Erklärungen und provokanten Schritte der armenischen Seite, die Frieden untergraben, entschlossen ist, eine Normalisierungsagenda voranzubringen. Das Festhalten an dieser Position steht jedoch nicht im Widerspruch mit unserem Recht, jede Bedrohung, die sich gegen die territoriale Integrität und Souveränität unseres Landes richtet, abzuwehren.
Im Laufe des Telefongesprächs wurden Meinungen über andere Themen von beiderseitigem Interesse ausgetauscht.