Aserbaidschans Außenminister und amtierender OSZE-Vorsitzende führen Telefonat
Baku, 11. August, AZERTAC
Der aserbaidschanische Außenminister, Jeyhun Bayramov, hat ein Telefongespräch mit dem Außenminister der Republik Nordmazedonien und dem amtierenden der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Bujar Osmani, geführt.
Im Telefonat erörtern die Seiten Fragen der Zusammenarbeit im Rahmen der OSZE, die Agenda der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Nordmazedonien sowie den Friedensprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien und die aktuelle Lage in der Region.
Minister Bayramov wies darauf hin, dass anhaltende Provokationen der armenischen Seite gegen die territoriale Integrität und Souveränität Aserbaidschans darauf abzielen, den Friedensprozess zu behindern. Er stellte fest, dass diese Provokationen Armeniens gegen den Grenzkontrollpunkt Latschin, die die Herstellung des Friedens in der Region und die Wiedereingliederung der armenischen Einwohner in die aserbaidschanische Gesellschaft gefährden, zeigen, dass dieses Land am Friedensprozess nicht interessiert ist.
Der aserbaidschanische Chefdiplomat betonte, dass Armeniens Behauptungen wie “angespannte humanitäre Lage in der Region“ und “Blockade“ unbegründet sind und die Ablehnung des Vorschlags, die Straße „Agdam-Khankendi“ für die Versorgung der armenischen Bevölkerung mit weiteren Produkten zu nutzen, kein humanitäres, sondern ein politisches Problem sei.
Im Laufe des Gesprächs tauschten die Seiten auch Meinungen zu anderen Fragen von beiderseitigem Interesse aus.