Aserbaidschans Präsident: Islamophobie erschwert Muslimen erheblich Integration in die Gesellschaft
Baku, 26. Mai, AZERTAC
„Islamophobie äußert sich in vielfältiger Weise, durch alltäglichen Rassismus und Diskriminierung, Hassrede, körperliche Übergriffe, Stigmatisierung in den Medien und sozialen Netzwerken, institutionelle Voreingenommenheit sowie andere Formen der Intoleranz. Solch ungerechte und voreingenommene Einstellungen erschweren Muslimen erheblich die Integration in die Gesellschaft und das Gefühl, vollwertige Mitglieder dieser Gesellschaft zu sein“, sagte der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, in seiner Botschaft an die Teilnehmer der internationalen Konferenz „Islamophobie im Fokus: Vorurteile aufdecken, Stigmatisierungen überwinden“.
„In einigen Ländern, die einst am Sklavenhandel beteiligt waren, eine Politik der Besatzung und Kolonialisierung betrieben und Völkermorde verübt haben, sich heute jedoch als demokratische Staaten präsentieren, die die Menschenrechte wahren, ist die Islamophobie de facto zur Staatsdoktrin geworden. Dort werden Gesetze erlassen, die die Rechte und religiösen Freiheiten von Muslimen einschränken, ihre Rechte auf Bildung, Wohnraum und Beschäftigung werden systematisch verletzt, und all dies unter dem Vorwand, die säkularen Werte zu verteidigen“, fügte das aserbaidschanische Staatsoberhaupt hinzu.