Champions League: Arsenal will mit "Wut und Ärger" ins Finale
Baku, 6. Mai, AZERTAC
Der FC Arsenal will am Mittwoch in Paris doch noch ins Champions-League-Finale. Auch für Kai Havertz wird das Rückspiel richtungsweisend.
Kai Havertz' Traum vom zweiten Henkelpott lebt, dabei hat der Nationalspieler seit Mitte Februar alle Spiele für den FC Arsenal verpasst.
Nun aber steht der 25-Jährige vor dem Comeback, und dafür rackert er jeden Tag. "Die Champions League ist einfach das Größte", sagte Havertz einmal. Das Finale am 31. Mai in München ist daher auf dem Weg zurück die beste Motivation.
Das Problem: Im Parc de Princes von PSG läuft Arsenal am Mittwoch (21:00 Uhr) einem 0:1-Rückstand hinterher, auch die Generalprobe am Wochenende endete mit einer 1:2-Pleite gegen Bournemouth ernüchternd.
Mit "Wut, Ärger und Frust" im Bauch wolle sein Team dennoch eine "große Leistung" zeigen, sagte Teammanager Mikel Arteta. Trotzdem reise Arsenal mit "einem unwohlen Gefühl" nach Frankreich.
Dembélé als Arsenal-Schreck? - Kein Wunder: Vor allem Ex-BVB-Profi Ousmane Dembélé befindet sich in dieser Saison in bestechender Form. In 13 Spielen in der Champions League schoss der PSG-Angreifer acht Tore - darunter das entscheidende im Hinspiel - und legte drei weitere auf.
Während Dembélé bei PSG vorne wirbelt, verzweifeln auf der anderen Seite die Gegner immer wieder an Keeper Gianluigi Donnarumma. Deshalb sind in Paris die Hoffnungen auf den Titel groß - es wäre wie für Arsenal der erste.
Während der französische Meister mit viel Selbstbewusstsein in den Kampf um das Finalticket geht, wirkt das der Gunners angeknackst. Sie hätten zuletzt vor allem im Strafraum "schlecht verteidigt", auch mit der Chancenverwertung gegen Bournemouth haderte Arteta: "Wir haben das Spiel nicht getötet".