Grenzkontrollpunkt Latschin für Schutz von Souveränität und Sicherheit Aserbaidschan errichtet
Baku, 17. August, AZERTAC
„Der sogenannte „Latschin-Korridor“ ist eine Straße innerhalb des souveränen Territoriums Aserbaidschans ohne extraterritorialen Status, die nach der trilateralen Erklärung vom 10. November 2020 in erster Linie für den Personen-, Fahrzeug -und Gütertransport vorgesehen war. Aserbaidschan, das seinen Verpflichtungen gegenüber der trilateralen Erklärung nachkommt, hat den Verkehr auf diesem Weg ermöglicht“, sagte der Ständige Vertreter der Republik Aserbaidschan bei den Vereinten Nationen, Yaschar Aliyev, auf einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates zur Erörterung der angeblichen „humanitären Krise“, die in der aserbaidschanischen Region Karabach entstanden ist.
„Der Grenzkontrollpunkt wurde für den Schutz der Souveränität und Sicherheit Aserbaidschans errichtet, um konsequenten und offensichtlichen Missbrauch dieser Route durch Armenien für illegale militärische und andere Aktivitäten, wie etwa die Rotation seiner im Hoheitsgebiet Aserbaidschans stationierten rund 10.000 illegal Militärangehörigen, den Transport von Waffen, Munition, Landminen und Terroristen ausländischer Staatsangehöriger dorthin sowie die rechtswidrige Gewinnung und Überführung natürlicher Ressourcen aus diesem Hoheitsgebiet zu verhindern.
Mit der einstimmigen Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs vom 6. Juli 2023, den Antrag Armeniens auf eine einstweilige Maßnahme zur Abschaffung des Kontrollpunkts abzulehnen, wurden Armeniens Behauptungen, der Latschin-Kontrollpunkt sei illegal, endgültig zurückgewiesen“, fügte er hinzu.