Mitteilung der Präsidialverwaltung der Republik Aserbaidschan
Am 25. September 2023 fand in der Stadt Chodschali ein weiteres Treffen zwischen Ramin Mammadov, Ansprechpartner für Kontakte mit armenischen Bewohnern Karabachs, und Vertretern der armenischen Bevölkerung Karabachs statt.
Bei dem Treffen das in einer konstruktiven Atmosphäre stattfand, wurden die Schritte, die zur Lösung der am 21. September in Yevlax/Jewlach besprochenen Probleme unternommen wurden, insbesondere die Bereitstellung humanitärer Hilfe, Treibstoff und die kurzfristige Wiederherstellung der Stromversorgung hoch eingeschätzt.
Ramin Mammadov, der für die Kontakte mit armenischen Bewohnern Karabachs verantwortlich ist, informierte über die in der nächsten Phase zu ergreifenden Maßnahmen. Es wurde festgestellt, dass man alleinstehenden und älteren Bewohnern armenischer Herkunft, die in einigen Wohngebieten angetroffen wurden, Erste und medizinische Hilfe leistete. Es wurde vorgeschlagen, Bedingungen zu schaffen, damit Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz solche Personen treffen und sie ihren Familienangehörigen oder entsprechenden medizinischen Einrichtungen übergeben können.
Es wurde eine Einigung über die Abhaltung eines Treffens der vom stellvertretenden Premierminister der Republik Aserbaidschan Schahin Mustafayev geleiteten Arbeitsgruppe für die Lösung sozialer, humanitärer, wirtschaftlicher und infrastruktureller Fragen mit zuständigen Vertretern erzielt, die sich mit Versorgungs-, Gesundheits- und anderen öffentlichen Dienstleistungen in der Region, einschließlich der Stadt Khankendi befassen, um die Richtung des weiteren Vorgehens festzulegen. Die Seiten einigten sich außerdem darauf, zu diesem Zweck eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu bilden.
Es wurde auch vorgeschlagen, dass die Gesundheitsversorgung im Feldlazarett, das in der Nähe der Stadt Khankendi oder in Richtung Chodschali eingerichtet werden soll, gemeinsam von medizinischem Personal aserbaidschanischer und armenischer Herkunft organisiert werden sollte. Außerdem wurde vorgeschlagen, einen mobilen Lebensmittelversorgungsdienst durch aserbaidschanisches und armenisches Servicepersonal einzurichten.
Die Seiten erklärten sich bereit, Menschen, die an chronischen Krankheiten leiden oder eine spezielle Operation benötigen, die notwendige medizinische Hilfe zu leisten.
Darüber hinaus wiesen die Seiten auf die Bedeutung der Bildung gemeinsamer mobiler medizinischer Teams bestehend aus aserbaidschanischen und armenischen Ärzten hin, um einsamen Menschen in abgelegenen Dörfern ärztliche Hilfe zu leisten.
Hervorgehoben wurde der Vorschlag, Besuche von Vertretern der Zivilgesellschaft und Sozialaktivisten armenischer Herkunft, die in der Wirtschaftsregion Karabach leben, in Baku oder anderen Städten Aserbaidschans zu organisieren. Es wurde darauf hingewiesen, dass solche Initiativen wichtig seien, um eine Plattform für den zivilgesellschaftlichen Dialog zu schaffen und vertrauensbildende Maßnahmen umzusetzen.
Es wurde vereinbart, bald das nächste Treffen abzuhalten, um die Ergebnisse der geleisteten Arbeit zu besprechen und weitere Schritte festzulegen.