Präsident Ilham Aliyev: Aserbaidschan war und ist weiterhin mit Islamophobie konfrontiert
Baku, 26. Mai, AZERTAC
„Aserbaidschan ist ein Land, das mit Islamophobie konfrontiert war und weiterhin konfrontiert ist“, schrieb der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, in seiner Botschaft an die Teilnehmer der internationalen Konferenz mit dem Thema „Islamophobie im Fokus: Vorurteile aufdecken, Stigmata zerschlagen“.
„Während der 30-jährigen Besetzung unserer Gebiete wurde am aserbaidschanischen Volk der Völkermord von Chodschali verübt. Wir wurden ethnischen Säuberungen unterzogen, und infolgedessen wurden über eine Million unserer Landsleute zu Flüchtlingen und Binnenvertriebenen. Nahezu eine Million Minen wurden in unseren Gebieten verlegt, begleitet von Akten des Städte-, Kultur- und Ökozids. Leider haben bestimmte Kreise im Westen, getrieben von religiösem Fanatismus und Islamophobie, die Besetzung unserer Gebiete durch Armenien ignoriert, die wahre Natur des Konflikts verdreht und versucht, diesen als religiösen Konflikt darzustellen“, fügte der Präsident hinzu.
„Während der Besatzung wurden unsere jahrhundertealten historischen und kulturellen Denkmäler, darunter islamische Stätten wie Gotteshäuser, Moscheen, Schreine und Friedhöfe zerstört, entweiht und dem Erdboden gleichgemacht. Zahlreiche Kulturerbestätten wurden geplündert, ihre Nutzung verändert und ihre Zugehörigkeit verfälscht. Gegenwärtig laufen umfassende Wiederaufbauarbeiten in unseren befreiten Gebieten. Zerstörte Moscheen und religiöse Stätten werden restauriert oder völlig neu errichtet“, schrieb das Staatsoberhaupt in seiner Botschaft.