Schuscha richtet 7. ECO-Ministertreffen für Tourismus aus
Schuscha, 29. April, AZERTAC
In der aserbaidschanischen Stadt Schuscha ist am 29. April das 7. Ministertreffen für Tourismus der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECO) abgehalten worden. An dem Treffen im Rahmen des Programms „Schuscha – ECO-Tourismushauptstadt 2026“ nahmen Tourismusminister und Delegationen der Mitgliedstaaten teil.
Der Vorsitzende der staatlichen Tourismusagentur, Fuad Nagiyev, bezeichnete die Ausrichtung der ECO-Veranstaltungen in Schuscha als symbolisch bedeutsam. Die Stadt habe sich dank ihres reichen kulturellen und historischen Erbes zu einem der führenden Reiseziele Aserbaidschans entwickelt.
Nagiyev betonte zudem, dass die ECO-Mitgliedstaaten einen erheblichen Anteil der nach Aserbaidschan reisenden Touristen stellten. Das Interesse gehe auf gemeinsame historische, kulturelle und ethnische Verbindungen zurück.
ECO-Generalsekretär Asad Majeed Khan hob hervor, dass nachhaltige Ansätze, eine stärkere Zusammenarbeit in der touristischen Ausbildung, die aktivere Einbindung des Privatsektors sowie gemeinsame Initiativen zur Entwicklung des Tourismus in der Region beitrügen.
In den Beratungen wurde auch das Potenzial zur Diversifizierung des Tourismus und zur Förderung des Ökotourismus durch den Ausbau regionaler Routen hervorgehoben.
Die Teilnehmer billigten die Ergebnisse der 9. Sitzung der Hochrangigen Expertengruppe für Tourismus. Als eines der zentralen Resultate wurde die „Schuscha-Erklärung“ verabschiedet, die künftige Prioritäten der Zusammenarbeit im Tourismussektor festlegt.
Zudem wurde die kasachische Stadt Aktau zur ECO-Tourismushauptstadt für das Jahr 2030 bestimmt.