Westaserbaidschanische Gemeinschaft: Versuch Armeniens, Aserbaidschan eines humanitären Problems zu beschuldigen, ist Heuchelei
Baku, 17. August, AZERTAC
„Auf der von Armenien initiierten Sitzung des UN-Sicherheitsrates am 16. August 2023 hat die armenische Seite erneut Vorwürfe gegen Aserbaidschan wegen einer humanitären Lage erhoben, die angeblich auf das Vorgehen Aserbaidschans gegen die in der aserbaidschanischen Region Karabach lebenden Armenier zurückzuführen sei. „Dieses Treffen hat einmal mehr gezeigt, dass der wahre Kern der armenischen Politik in territorialen Ansprüchen gegen Aserbaidschan und der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Aserbaidschans liegt“, heißt es in einer Erklärung der Westaserbaidschanischen Gemeinschaft.
Armenien, das mehr als eine Million Aserbaidschaner aus ihrem Heimatland vertrieben, es während der militärischen Invasion erobert und 30 Jahre lang besetzt gehalten und ihnen die Rückkehr nicht erlaubt hatte, versucht nun, Aserbaidschan eines humanitären Problems zu beschuldigen. Es ist alles nur, nichts als Heuchelei.
Während des Krieges im Jahr 2020, direkt nach dem Ende der Feindseligkeiten, bot Aserbaidschan den aus der aserbaidschanischen Region Karabach vertriebenen Armeniern die Möglichkeit, in Sicherheit in ihre Häuser zurückzukehren. Die aserbaidschanische Seite, die derzeit an ihrer Wiedereingliederung arbeitet, sichert die Vorherrschaft ihrer Verfassung und der Menschenrechte und stärkt gleichzeitig die Grundlagen eines nachhaltigen Friedens in der Region.
Eines der Hauptmotive Armeniens für die Verfolgung einer Politik der Monoethnizität und ethnischen Diskriminierung zur Verhinderung der Wiedereingliederung der in der Karabach Region Aserbaidschans lebenden Armenier besteht darin, dass das mögliche erfolgreiche Zusammenleben von Vertretern der beiden Völker in Aserbaidschan die Aussichten für eine Rückkehr der aus Armenien vertriebenen Aserbaidschaner verbessern wird.
Die Westaserbaidschanische Gemeinschaft fordert die internationale Gemeinschaft auf, Armeniens Politik der territorialen Expansion und mono-ethnischen Ideologie zu verurteilen, die eine große Bedrohung für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit darstellen, und Druck auf Armenien auszuüben, seine auf dem Territorium Aserbaidschans illegal stationierten bewaffneten Formationen, unverzüglich abzuziehen und die Wiedereingliederung der dort lebenden Armenier nicht mehr zu behindern. Die Gemeinschaft appelliert erneut an die internationale Gemeinschaft, eine sichere und würdevolle Rückkehr der aus Armenien vertriebenen Aserbaidschaner in ihre Heimat zu unterstützen.
Gleichzeitig verurteilt die Westaserbaidschanische Gemeinschaft aufs Schärfste die systematische feindselige Haltung Frankreichs gegenüber Aserbaidschan, die es auf allen Plattformen an den Tag legt, wie die jüngste Sitzung des UN-Sicherheitsrates zeigt. „Die Westaserbaidschanische Gemeinschaft fordert das offizielle Paris auf, seine Politik der Aserbaidschanophobie aufzugeben und seinen Status als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates nicht zu missbrauchen“, hieß es in der Erklärung der Gemeinschaft.