Pakistanischer Botschafter über Deportation von Aserbaidschanern informiert
Baku, 11. Juli, AZERTAC
Der pakistanische Botschafter in Aserbaidschan, Bilal Hayee, hat die westaserbaidschanische Gemeinde besucht, um sich mit ihrem Vorsitzenden Aziz Alakbarli und Mitgliedern zu treffen.
Bei dem Treffen wurde der pakistanische Botschafter über die Satzung, Struktur und Tätigkeit der Gemeinde informiert.
Aziz Alakbarli gab dem pakistanischen Diplomaten Informationen darüber, dass Aserbaidschaner aus ihrem Heimatland, das heute „Armenien“ heißt, im letzten Jahrhundert viermal - 1905-1906, 1918-1920, 1948-1953 und 1987-1991deportiert wurden. Dabei wurden ihnen Gewalt angetan. Sehr schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden begangen, fügte er hinzu.
Dem Botschafter wurde mitgeteilt, dass die armenische Regierung sich weigert, Maßnahmen zur Wiederherstellung der Rechte der vertriebenen Aserbaidschaner zu ergreifen und ihnen das Recht entzieht, in ihrem Heimatland zu leben. Obwohl sich die Gemeinde diesbezüglich an den armenischen Premierminister Nikol Paschinjan wandte, blieben Versuche, zum Dialog aufzurufen, unbeantwortet.
Internationale Appelle bezüglich des Rückkehrrechts der West-Aserbaidschaner wurden von führenden Organisationen beantwortet. Die Vereinten Nationen verteilten vier Dokumente, darunter das Rückkehrkonzept der aserbaidschanischen Gemeinde als offizielles Dokument. Die Gemeinde erhielt Antworten auch von Beamten der UNESCO und der Europäischen Union. Er betonte, dass die Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft weiterhin erforderlich sei.
Botschafter Bilal Hayee sagte seinerseits, dass Pakistan in seinem fairen Kampf immer Aserbaidschan zur Seite stand und das Bruderland auch weiterhin unterstützen wird.
Darüber hinaus machte sich Bilal Hayee mit den Bedingungen vertraut, die im Verwaltungsgebäude der westaserbaidschanischen Gemeinde geschaffen wurden.