Aserbaidschan und UNESCO diskutieren Möglichkeiten für Zusammenarbeit
Baku, 17. Januar, AZERTAC
Der Außenminister der Republik Aserbaidschan, Elmar Mammadyarov, traf sich mit der Generaldirektorin der UNESCO, Audrey Azoulay.
Laut der Auskunft des Pressedienstes des Außenministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC gratulierte E. Mammadyarov beim Treffen, das im Hauptquartier der Organisation stattfand, der Generaldirektorin der UNESCO zu ihrer neuen Ernennung und wünschte ihr viel Erfolg bei ihrer zukünftigen Tätigkeit.
Im Gespräch unterstrichen die Seiten die wichtige Rolle der UNESCO bei den internationalen Beziehungen und Verhinderung zunehmender Krisen. Der aserbaidschanische Außenminister hob die besondere Rolle der Ersten Vizepräsidentin der Republik Aserbaidschan, UNESCO-Botschafterin guten Willens, Mehriban Aliyeva, bei der Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit hervor.
Der Minister sprach den "Bakuer Prozess" an, dessen Initiator Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev. In diesem Sinne ist der “Bakuer Prozess" als ein Dialogangebot zwischen unterschiedlichen Kulturen und politischen Kräften im Prozess der Globalisierung zu verstehen. In diesem Jahr jährt sich das Projekt zum zehnten Mal, fügte er hinzu.
Frau Audrey Azoulay sagte, dass zurzeit eine der wichtigsten Aufgaben der Organisation die Wiederherstellung des Kulturerbes im Nahen Osten ist.
Minister Mammadyarov betonte besonders, dass das Kulturerbe von globaler Bedeutung in den armenisch besetzten Gebieten Aserbaidschans geplündert und zerstört wird.
Er erinnerte daran, dass auch die OSZE-Überwachungsmission diese Fakten bestätigt hat. E. Mammadyrov wies auf die Notwendigkeit der künftigen Einschaltung von UNESCO-Vertretern in diese Überwachungsmission hin.
Der Außenminister Aserbaidschans lud die UNESCO-Generaldirektorin zu einem Besuch in Aserbaidschan ein.