Countdown für die Design-Evolution des iPhone 5
Baku, den 12. September (AZERTAG). Apple stellt heute in San Francisco und London sein neues Smartphone vor. Diesmal will der Konzern den Fehler vom iPad 3 nicht wiederholen - das sollte vor allem die Deutschen freuen.
Apple macht aus seinen Präsentationen grundsätzlich ein Geheimnis. Doch dieses Mal hat der Konzern erstaunlich viel verraten. Auf der Einladung, die an Journalisten ging, spiegelt sich unterhalb der 12, die das Datum der Veranstaltung bezeichnet, eine fünf. Das neue iPhone wird also kein iPhone 4SX, SL oder SZ werden, sondern ein iPhone 5. Alles andere ist Vermutung. Und die trifft bei Apple häufig ins Schwarze.
Apple-Chef Tim Cook wird sich anstrengen müssen, das iPhone 5 als Revolution zu preisen. Dabei deuten alle Hinweise darauf hin, dass er eher eine Design-Evolution präsentiert. Die Form des Smartphones soll sich nicht groß verändern. Das Display des neuen iPhones werde vier Zoll messen, heißt es. Ein halbes Zoll mehr als bisher.
Apple soll sich entschieden haben, das Gerät nicht breiter zu bauen, dafür das Display in die Länge zu ziehen. Weil der Rahmen, der sich um den Screen zieht, schmaler wird, gelingt die Vergrößerung des Displays, ohne das Gerät insgesamt wesentlich größer bauen zu müssen.
Das Display wird dünner-Offenbar ist es sogar gelungen, das iPhone dünner zu machen. Berichten zufolge verbaut Apple einen Screen, bei dem die Berührungssensoren direkt im LCD integriert sind. Weil dadurch eine zweite Schicht wegfällt, wird das Display insgesamt einen halben Millimeter dünner.
Eine Produktionsverzögerung beim japanischen Hersteller Sharp scheint die Einführung des iPhone 5 nicht zu verzögern. Apple streut das Risiko und bestellt seine Teile bei mehreren Zulieferern. So sollen auch LG Display aus Südkorea und Japan Display, bei dem Sony, Hitachi und Toshiba mitmischen, Displays mit der In-Cell-Technologie liefern.