Das iPhone 5 ist eine Ohrfeige für Apples Rivalen
Baku, den 13. September (AZERTAG). Auch wenn Apple mit dem iPhone 5 keine Design-Revolution vollbringt, legt der teuerste Konzern der Welt doch den Grundstein für weitere Rekorde. So schnell kam noch nie ein neues Modell auf den Markt.
Als Apple-Chef Tim Cook in San Francisco nach fast zwei Stunden die Bühne verlässt, hat er vor allem eines deutlich gemacht. Der Konzern schafft es nicht mehr, seine Neuigkeiten geheim zu halten. Tatsächlich war ein Großteil der Geräte, die Cook stolz der Öffentlichkeit präsentierte, schon vorher bekannt geworden.
Je näher der Tag der Präsentation rückte, desto mehr Details, Fotos und sogar Videos fanden sich im Internet, auf denen Apples Neuigkeiten schon zu sehen waren. Nicht dass Apple-Manager ihr Schweigegelübde gebrochen hätten. Doch Apples Zulieferer und Auftragsfertiger in Asien beschäftigen mehrere Hunderttausend Menschen - eine schier unerschöpfliche Quelle für Blogger und Journalisten. Für Apple, so viel ist klar, sind die Zeiten der großen Überraschungen vorbei.
Dünner und leichter-Trotz allem war das neue Flaggschiff des Konzerns, das iPhone 5, mit großer Spannung erwartet worden. „Wir haben wirklich coole Sachen, die wir heute zeigen“, sagte Apple-Chef Cook zum Start der Apple-Show, dem wichtigsten Ereignis des Jahres für den Konzern.
Und so haben sich Apples Entwickler kräftig am neuen iPhone abgearbeitet - ohne das grundlegende Design wesentlich zu verändern. Dafür machten sie das iPhone 5 fast 20 Prozent dünner und leichter als den Vorgänger. „Es ist das dünnste Smartphone der Welt“, sagte Apples Marketing-Chef Phil Schiller.
Die Rückseite des neuen iPhones ist nun aus Aluminium. Obwohl das Gerät nicht breiter und weniger als ein Zentimeter länger geworden ist, misst das Display nun vier statt dreieinhalb Zoll. Entwickler müsse ihre Anwendungen nun schleunigst für die neuen Maße anpassen, wenn sie nicht wollen, dass ihre Apps mit Letterboxen dargestellt werden, wie man sie vom Fernsehbildschirm kennt.