Die aserbaidschanisch-slowenische zwischenstaatliche Regierungskommission gebildet werden
Baku, den 16. Januar (AZERTAG). Am 16. Januar fand ein Treffen des Ministerpräsidenten von Aserbaidschan Artur Rasizade mit seinem slowenischen Amtskollegen Janez Jansa unter vier Augen statt, teilt AZERTAG mit.
Hiernach setzte sich das Treffen in einem erweiterten Format fort.
Auf dem Treffen wurde es betont, dass die Entwicklung der Zusammenarbeit gemeinsames Interesse erweckt, beide Länder für die Entwicklung dieser bilateralen Beziehungen große Möglichkeiten haben.
Der Ministerpräsident Artur Rasizade sagte, dass der Staatsbesuch seines slowenischen Amtskollegen zum weiteren Ausbau der Beziehungen, insbesondere der wirtschaftlichen Zusammenarbeit einen weiteren Anstoß geben, dafür neue Möglichkeiten schaffen wird. Der Premierminister A.Rasizade wies auf die Bedeutung des in Baku organisierten aserbaidschanisch- slowenischen Business-Forums, sowie die Wichtigkeit der Bildung einer aserbaidschanisch-slowenischen zwischenstaatlichen Regierungskommission hin.
Janez Jansa begrüßte den Vorschlag seines aserbaidschanischen Amtskollegen und lud aserbaidschanische Geschäftsleute zur Kapitalanlage in Slowenien ein.
Es wurde zur Kenntnis gebracht, dass zwischen der Bakuer Staatlichen Universität und der Staatlichen Universität Ljubljana, ein Abkommen über die gegenseitige Zusammenarbeit unterzeichnet wurde.
Der aserbaidschanische Premierminister informierte seinen Kollegen über die Annexionspolitik Armeniens gegen Aserbaidschan, infolge deren 20 Prozent des aserbaidschanischen Territoriums besetzt sind, mehr als eine Million Aserbaidschaner aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben wurden. „Aserbaidschan ist für eine Friedenslösung des Konfliktes im Rahmen der Völkerrechte“, sagte Ministerpräsident A.Rasizade.
Am Ende des Treffens wurde ein “Abkommen über die internationalen Autoverkehr zwischen der Regierung der Republik Aserbaidschan und der Regierung der Republik Slowenien” sowie eine Vereinbarung über die Aufhebung von kurzfristigem Visum für die Inhaber von Dienstpässen” unterzeichnet.