Erstes Treffen der Energieminister der D-8-Staaten in Baku abgehalten
Baku, 2. Juni, AZERTAC
Im Rahmen der Baku-Energiewoche ist in Baku das erste Treffen der Energieminister der D-8-Mitgliedsstaaten abgehalten worden.
Der Energieminister von Aserbaidschan Parviz Schahbazov erklärte bei dem Treffen zur Zusammenarbeit in den Bereichen Kohlenwasserstoffe, Energiewende und Energievernetzung, die Mitgliedschaft Aserbaidschans in der D-8 sei eine logische Fortsetzung der außenpolitischen Linie von Präsident Ilham Aliyev sowie der erfolgreichen Energiediplomatie des Landes.
Angesichts der Volatilität auf den globalen Energiemärkten, geopolitischer Spannungen und der beschleunigten Elektrifizierung sei eine Diversifizierung der Energiepolitik strategisch notwendig geworden. Die Energiekooperation im Rahmen der D-8 biete Möglichkeiten, Partnerschaften Aserbaidschans nicht nur mit Europa, sondern auch mit Asien, dem Nahen Osten und Afrika auszubauen.
Minister Schahbazov betonte, Aserbaidschan verfolge einen ausgewogenen Ansatz zwischen Energiesicherheit und Energiewende und entwickle regionale Energiekorridore für Öl, Gas, Strom und grüne Energie. Als Kooperationsfelder nannte er insbesondere bestehende und geplante Projekte mit der Türkei, Pakistan, dem Iran, Ägypten, Indonesien, Bangladesch, Malaysia und Nigeria.
Während des Treffens wurde die Baku-Erklärung zur Energiekooperation verabschiedet. Zudem wurde die Charta des D-8 Energie- und Klimazentrums erstmals vorgestellt.
An dem Treffen nahmen Vertreter aller D-8-Mitgliedsstaaten sowie der Generalsekretär der Organisation teil.