Die EU legt großen Wert auf die Entwicklung von Beziehungen mit Aserbaidschan
Baku, den 12. Dezember (AZERTAG). Der Außenminister von Aserbaidschan Elmar Mammadyarov hat sich heute mit dem Chef des Präsdialamtes von Polen Jacek Michalowski, den Außenministern von Bulgarien und dem Königreich Schweden Nikolaj Mladenov und Carl Bildt getroffen.
AZERTAG berichtet, dass nach dem Treffen eine gemeinsame Pressekonferenz stattgefunden hat. Auf der Konferenz gab man detaillierte Information über die erörterten Fragen.
Der aserbaidschanische Minister für Auswärtige Angelegenheiten Elmar Mammadyarov erklärte, dass auf dem Treffen im wesentlichen die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den südkaukasischen Ländern diskutiert wurden. Ihm zufolge wurden die Gäste über den aktuellen Stand der Verhandlungen über die Regelung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach- Konfliktes und die Position unseres Landes zur Lösung dieses Problems informiert.
Der Minister betonte, dass Aserbaidschan mit der Europäischen Union eng zusammenarbeitet. Auf dem Treffen verwies auch auf die Bedeutung der Weiterentwicklung dieser Zusammenarbeit hin, sagte E.Mammadyarov.
Außenminister von Königreich Schweden Carl Bildt unterstrich die Bedeutung der Besprechung einer Reihe von Fragen mit den Ländern der Region, insbesondere des armenisch-aserbaidschanischen Konflikts um Bergkarabach am Vorabend des Gipfels vom EU-Programm “Östliche Patnerschaft” in Vilnius. Er kündigte an, die EU- Länder seien am weiteren Ausbau der Beziehungen mit Aserbaidschan interessiert.
Der bulgarische Außenminister Nikolaj Mladenov sagte auf der Pressekonferenz, dass die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und der Europäischen Union nicht nur auf der Zusammenarbeit im Energiebereich gebaut werden soll. Diese Zusammenarbeit muß sich auch in anderen Sektoren entwickelt werden.
Chef des Präsdialamtes von Polen Jacek Michalowski hat seinerseits gesagt, dass es eine enge Beziehung zwischen der Europäischen Union und Aserbaidschan gibt. Die Europäische Union legt großen Wert auf die Weiterentwicklung dieser Zusammenarbeit.
Dann wurden die Fragen von Journalisten beantwortetet.