Aserbaidschans Premierminister trifft Generalsekretärin der Internationalen Fernmeldeunion
Baku, 22. November, AZERTAC
Der Premierminister von Aserbaidschan Ali Asadov traf mit der Generalsekretärin der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), Doreen Bogdan-Martin, zusammen.
Bei dem Treffen wurde die Bedeutung der in Baku ausgerichteten ITU-Konferenz zur weltweiten Telekommunikationsentwicklung (WTDC) hervorgehoben. Es wurde betont, dass die Veranstaltung erstmals im Südkaukasus und in Zentralasien stattfand und 2.500 Fachleute zusammenbrachte.
Die Seiten betonten die Wichtigkeit der Eröffnung des Regionalen ITU-Beschleunigungszentrums in Baku im Rahmen der Konferenz und äußerten die Zuversicht, dass das Zentrum zu einem führenden Standort für Innovation und Unternehmertum in der Region werden wird.
Die Teilnehmer erörterten die konsequenten Maßnahmen Aserbaidschans zur Entwicklung des IKT-Sektors, der Informations- und Wissenswirtschaft, der künstlichen Intelligenz, zur Erweiterung der digitalen Infrastruktur sowie zur Abwehr von Cyberangriffen.
Premierminister Ali Asadov betonte, dass Präsident Ilham Aliyev die Entwicklung des IKT-Sektors zu einer nationalen Priorität erklärt hat. Er wies darauf hin, dass in diesem Jahr das Konzept der digitalen Entwicklung sowie die Strategie für künstliche Intelligenz für die Jahre 2025–2028 verabschiedet wurden.
Der Premierminister unterstrich, dass Aserbaidschan derzeit die Versorgung mit Breitbandinternet von 100 % eine führende Position in der Region einnimmt.
Es wurde hervorgehoben, dass die Entwicklung hochmoderner Technologien die Grundlage für die Umsetzung des „Smart City/Smart Village“-Konzepts geschaffen hat und dass auf dessen Basis ein einzigartiges, innovatives Stadtplanungsmodell in den befreiten Gebieten umfassend angewendet wird.
Beim Treffen erörterte man auch die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und der ITU in den Bereichen digitale Transformation, Cybersicherheit, E-Government und weiteren Bereichen.
Die Seiten betonten, dass die Anwendung der internationalen Expertise der ITU, insbesondere in den Bereichen digitale Regierungsführung und Entwicklung digitaler Kompetenzen, für Aserbaidschan von Vorteil wäre.
Ebenso wurde über eine stärkere Vertretung aserbaidschanischer Fachkräfte in den Leitungsorganen und Arbeitsgruppen der ITU, die Verlängerung der Mitgliedschaft Aserbaidschans im ITU-Rat für die nächste Amtszeit sowie weitere Punkte der bilateralen Kooperationsagenda gesprochen.