Außenminister Bayramov bekräftigt Aserbaidschans Position zu Jammu und Kaschmir
Istanbul, 22. Juni, AZERTAC
Die 51. Tagung des Rates der Außenminister der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) wird in Istanbul fortgesetzt.
Am zweiten Sitzungstag fand ein Treffen der OIC-Kontaktgruppe zu Jammu und Kaschmir statt, an dem auch Aserbaidschans Außenminister Jeyhun Bayramov teilnahm.
Bei seiner Rede bekräftigte Minister Bayramov Aserbaidschans Unterstützung für eine friedliche Lösung des Jammu-und-Kaschmir-Konflikts im Einklang mit den Normen und Grundsätzen des Völkerrechts, der UN-Charta sowie einschlägiger Resolutionen des UN-Sicherheitsrates.
Er hob die Bedeutung der uneingeschränkten Einhaltung des humanitären Völkerrechts hervor insbesondere des Schutzes grundlegender Rechte und Freiheiten der Bevölkerung sowie der Bewahrung der demografischen Struktur der Region.
Der Außenminister lobte die anhaltende Aufmerksamkeit, die dem Thema im Rahmen der OIC insbesondere durch die Kontaktgruppe gewidmet wird.
Zudem betonte er, wie wichtig eine rasche Lösung der Jammu-und-Kaschmir-Frage für dauerhafte Stabilität und Sicherheit in Südasien sei, und äußerte Aserbaidschans Besorgnis über die jüngsten Spannungen in der Region.
Abschließend begrüßte Bayramov die am 10. Mai dieses Jahres verkündete Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Indien und Pakistan und äußerte die Hoffnung, dass dieser Schritt den Weg für einen nachhaltigen Dialog und eine Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern ebnen wird.