Ausstellung „Ahnen“ im Rahmen des Projekts „Art Weekend“ eröffnet
Baku, 31. Oktober, AZERTAC
Am 30. Oktober wurde in der „Q Gallery“ in Ichärischähär (Altstadt) die Ausstellung „Ahnen“ eröffnet. Die Ausstellung gehört zu den im Rahmen des in der Hauptstadt stattfindenden „Art Weekend“ (Kunstwochenende) gezeigten Expositionen und wurde von der Heydar-Alijew-Stiftung und der öffentlichen Vereinigung IDEA in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur der Republik Aserbaidschan organisiert.
Leyla Aliyeva, Vizepräsidentin der Heydar-Aliyev-Stiftung und Gründerin der öffentlichen Vereinigung IDEA, Arzu Aliyeva und Alena Aliyeva besuchten ebenfalls die Ausstellung.
Die Ausstellung zeigt Werke zeitgenössischer aserbaidschanischer Künstler – Faig Ahmed, Raschad Alakbarov, Orkhan Huseynov und Farid Rasulov, die mit ihren Arbeiten eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen und den Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, sich mit den tiefen Schichten des nationalen Geistes zu verbinden.
Faig Ahmed zeigt menschliche Porträts in überwiegend minimalistischer Form. Obwohl seine Werke auf den ersten Blick schlicht erscheinen, laden sie das Publikum zu innerer Einkehr und emotionaler Selbstreflexion ein.
Raschad Alakbarov widmet sich dem Thema „Sprichwörter der Ahnen“ und überträgt die überlieferte Volksweisheit in eine bildkünstlerische Sprache. Er ist überzeugt, dass viele Sprichwörter bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren haben und generationenübergreifend gültig bleiben.
Farid Rasulov stellt das Schaf in den Mittelpunkt seiner Werke. Er betrachtet Schafe und Lämmer als festen Bestandteil des Lebens seit frühester Zeit und betont in seinen Werken die symbolische und kulturelle Kontinuität, die von den Vorfahren bis in die Gegenwart reicht.
Orkhan Huseynov wiederum nähert sich der Geschichte über alltägliche Details, die heute oft unbeachtet bleiben. Seine Werke zeigen Landschaften, heimatliche Böden, Seen und bewohnte Orte – Räume, die von früheren Generationen geprägt wurden und in denen sich die Erinnerung an das Vergangene spiegelt.
Die Ausstellung „Ahnen“ lädt das Publikum dazu ein, über die eigene Stellung in der Kette der Generationen nachzudenken. Sie betont, dass jeder Mensch einen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leistet, und erinnert zugleich daran, dass das Land nicht nur Wiege des Lebens, sondern auch ein stilles Archiv des Gedächtnisses der Vorfahren ist, ein Ort, an dem die Spuren derer fortbestehen, die vor uns kamen.