Ukraine sieht keine Sicherheitsgefahr für Fußball-EM
Baku, den 30.April (AZERTAG). Trotz der Bombenserie in der ukrainischen Stadt Dnjepropetrowsk halten die EM-Ausrichter die Lage für sicher. Es werde alles Notwendige gegen Angriffe unternommen.
Trotz einer Bombenserie mit mindestens 29 Verletzten in der Stadt Dnjepropetrowsk sieht die Ukraine keine Sicherheitsgefahr für die Besucher der Fußball-Europameisterschaft im Juni. Der Veranstalter garantiere einen störungsfreien Verlauf des Turniers, sagte Alexander Birsan, der EM-Verantwortliche des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch.
„Wir unternehmen alles Notwendige zur Sicherung der Gäste und der Teilnehmer der EM“, sagte Birsan. Dnjepropetrowsk ist keiner der vier Turnier-Spielorte in der Ex-Sowjetrepublik.
Unbekannte hatten am heutigen Freitag - gut eineinhalb Monate vor Beginn der Europameisterschaft - eine Reihe von Anschlägen verübt. Nach Angaben des Ministeriums für Zivilschutz gab es an einer Straßenbahnhaltestelle eine Explosion und 30 Minuten später an einem Kino eine weitere. Das Innenministerium meldete später zwei weitere Explosionen.
Die vier Explosionen ereigneten sich kurz nacheinander. Die erste sei durch einen Sprengsatz ausgelöst worden, der in einem Papierkorb nahe der Straßenbahnhaltestelle deponiert worden sei, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Durch die zweite Explosion am Kino seien sieben Menschen verletzt worden. Die dritte Explosion in der Nähe des Bahnhofes verletzte noch einmal drei Menschen. Zur vierten lagen zunächst keine näheren Angaben vor.
Anzumerken ist, dass die Fußball-Europameisterschaft gemeinsam von Polen und der Ukraine vom 8. Juni bis 1. Juli ausgerichtet wird.
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