Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Uruguay, Kolumbien und Paraguay fahren zur WM

Uruguay, Kolumbien und Paraguay fahren zur WM

Baku, 5. September, AZERTAC

In der Nacht zum Freitag wurden bei der WM-Qualifikation in Südamerika die letzten drei direkten Startplätze vergeben. Damit sind alle sechs garantierten Startplätze für den südamerikanischen Verband vergeben. Offen hingegen ist noch der Teilnehmer für das interkontinentale Play-Off-Turnier im kommenden Frühjahr.

Titelverteidiger Argentinien, Rekordweltmeister Brasilien und Ecuador standen bereits seit längerem als Teilnehmer für die WM 2026 fest. Mit Uruguay, Paraguay und Kolumbien haben in der Nacht zum Freitag drei weitere südamerikanische Mannschaften das Ticket für die WM in den USA, Kanada und Mexiko gelöst. Damit sind alle sechs direkten Startplätze für die WM 2026 vergeben.

Um die Teilnahme am interkontinentalen Playoff-Turnier duellieren sich nun Venezuela und Bolivien. Der Play-Off-Platz geht an den Siebtplatzierten der WM-Quali-Tabelle in Südamerika. Auf diesem steht aktuell Venezuela mit einem Punkt Vorsprung auf Bolivien. Beide Mannschaften haben am letzten Spieltag ein Heimspiel. Venezuela trifft auf Kolumbien, Bolivien auf Brasilien.

Durch die Qualifikation von Uruguay, Paraguay und Kolumbien steht nun exakt ein Drittel der Teilnehmer für die Weltmeisterschaft 2026 fest. Ebenfalls alle Startplätze vergeben sind im Ozeanischen Fußballverband. Dieser hat von der Erhöhung auf 48 WM-Teilnehmer profitiert und im Gegensatz zu den vergangenen Weltmeisterschaften einen direkten Startplatz erhalten. Diesen hat sich Neuseeland gesichert. Ein zweiter Vertreter Ozeaniens könnte noch folgen. Am interkontinentalen Play-Off Turnier nimmt Neukaledonien teil. Des Weiteren sind bei der WM-Qualifikation in Asien sechs von acht Startplätzen vergeben. Zudem reihen sich die drei Gastgeber in die Liste der WM-Teilnehmer von 2026 ein.

Noch gar keine Startplätze sind bei der WM-Qualifikation in Europa, Afrika und Nordamerika vergeben. In Europa startete die Qualifikation erst im März. Für die Teilnehmer des Nation-League-Turniers im Sommer – wozu auch Deutschland gehörte – geht es jetzt erst mit der WM-Qualifikation los. Deutschland startete am Donnerstag mit einer Niederlage bei der Slowakei in die Qualifikation. Nach Europa vergibt Afrika die meisten direkten Startplätze für die WM 2026. Neun Tickets werden für die WM in den USA, Mexico und Kanada vergeben. Ein zehnter Teilnehmer könnte durch die Play-Offs noch hinzukommen.

Im Sommer 2026 rollt der WM-Ball in drei Ländern: den USA, Mexiko und Kanada. Erstmals nehmen 48 Mannschaften an einer Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft teil. Neben den drei Gastgebern stehen die ersten Teilnehmer fest.

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