4. Sitzung der Aserbaidschanisch–Irakischen Gemeinsamen Zwischenstaatlichen Kommission
Baku, 4. Dezember, AZERTAC
Die 4. Sitzung der Gemeinsamen Kommission für wirtschaftliche, wissenschaftliche, technische und kulturelle Zusammenarbeit zwischen den Regierungen Aserbaidschans und des Irak fand in Baku statt.
Eine irakische Delegation um die Kommunikationsministerin Hiyam Al-Yasiri, Co-Vorsitzende der Gemeinsamen Kommission reiste nach Aserbaidschan, um an der Sitzung teilzunehmen.
Raschad Nabiyev, aserbaidschanischer Co-Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission und Minister für digitale Entwicklung und Transport, hob die tiefen historischen, religiösen und kulturellen Bindungen zwischen den beiden befreundeten Nationen hervor und betonte ihr erhebliches Potenzial zur Erweiterung der Zusammenarbeit.
Minister Nabiyev gab einen Überblick über die makroökonomische Entwicklung Aserbaidschans im vergangenen Jahr und verwies auf das wachsende Handelsvolumen zwischen beiden Ländern. Er betonte, dass die Gemeinsame Kommission als effektive Plattform zur Förderung der bilateralen Zusammenarbeit dient, und schlug vor, den Aserbaidschanisch-Irakischen Wirtschaftsrat zu aktivieren, um die Handelsbeziehungen weiter zu stärken. Zudem unterstrich er die fortlaufenden Friedensbemühungen Aserbaidschans, einschließlich groß angelegter Wiederaufbau- und Restaurierungsprojekte in den befreiten Gebieten.
In der Sitzung wurden Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Wirtschaft, Industrie, Handel, gegenseitige Investitionen, Öl und Gas, digitale Entwicklung, Wissenschaft und Bildung, Kultur, Tourismus, Jugend und Sport eingehend diskutiert.
Am Ende der Sitzung wurde das Protokoll der 4. Sitzung unterzeichnet.
Die Gemeinsame Kommission wurde auf Grundlage des am 10. November 2010 in Baku zwischen den Regierungen Aserbaidschans und des Irak unterzeichneten „Abkommens über Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur“ eingerichtet.