Aserbaidschanische und israelische Chefdiplomaten führen Telefonat
Baku, 14. Januar, AZERTAC
Es hat am Freitag ein Telefonat zwischen dem aserbaidschanischen Außenminister, Jeyhun Bayramov, und seinem israelischen Amtskollegen, Eli Cohen, stattgefunden.
Minister Bayramov gratulierte Eli Cohen zu seiner Ernennung zum Außenminister des Staates Israel und wünschte ihm viel Erfolg bei seiner diplomatischen Tätigkeit.
Im Laufe des Telefongesprächs erinnerten sich die Seiten an gegenseitige Besuche und Veranstaltungen zum 30. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Israel im vergangenen Jahr. Die Außenminister hoben hervor, dass die bilateralen Beziehungen zwischen den Ländern eine jahrhundertealte Geschichte haben, und schätzten den Beitrag der in Aserbaidschan lebenden jüdischen Gemeinde zur Entwicklung dieser Beziehungen hoch ein.
Die Chefdiplomaten der beiden Länder sprachen im Telefonat die bestehenden engen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Israel, die auf Freundschaft und gegenseitigem Verständnis beruhen, erörterten die Aussichten für eine Zusammenarbeit. Die Seiten verwiesen auf die Aktivitäten der Gemeinsamen Kommission zwischen der Regierung der Republik Aserbaidschan und der Regierung des Staates Israel und zeigten sich zufrieden mit der die Entwicklung der Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Handel, Hochtechnologien und auf anderen Gebieten. Die beiden Seiten äußerten sich zuversichtlich, dass die Eröffnung von Handels- und Tourismusvertretungen Aserbaidschans in Israel sowie die Einrichtung der Botschaft einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit leisten würden.
Minister Bayramov informierte Eli Cohen über die regionale Lage sowie über die von Aserbaidschan in der Zeit nach dem Konflikt durchgeführten Wiederaufbauarbeiten. Der aserbaidschanische Chefdiplomat äußerte sich lobend über die Unterstützung israelischer Unternehmen für diesen Prozess.
Im Laufe des Telefongesprächs fand ein Meinungsaustausch auch über andere bilaterale und regionale Themen von gemeinsamem Interesse statt.