Aserbaidschanischer Präsident: Der Südkaukasus tritt in eine neue Entwicklungsphase ein
Baku, 20. Januar, AZERTAC
„Es ist mir eine große Ehre, eine solch prestigeträchtige Auszeichnung („Zayed-Preis für menschliche Brüderlichkeit“ – Anm. d. Red.) entgegenzunehmen, insbesondere da sie den Namen des Gründers der Vereinigten Arabischen Emirate, des verstorbenen Scheich Zayed, trägt. Ich betrachte diese Entscheidung als eine Würdigung unserer Bemühungen um die Herstellung von Frieden im Kaukasus nach mehr als 30 Jahren von Blutvergießen, Konflikten und Kriegen“, sagte der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, während eines Interviews mit dem Fernsehsender „Euronews“ am 20. Januar in Davos.
Das Staatsoberhaupt stellte fest, dass der Südkaukasus heute in eine neue Entwicklungsphase eintrete. „Wir leben seit fünf bis sechs Monaten in Frieden. Wir gewöhnen uns daran. In der Geschichte unserer Unabhängigkeit haben wir nie in Frieden gelebt. Es ist ein besonderes Gefühl und natürlich eine große Chance. Heute wandeln sich die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien bereits in Richtung Zusammenarbeit. Wir haben alle Beschränkungen für den Frachttransport nach Armenien aufgehoben. Darüber hinaus haben wir begonnen, diesem Land die wichtigsten Güter zu liefern, von denen Armenien in hohem Maße abhängt, vor allem Erdölprodukte. Davon profitieren alle. Daher bin ich überzeugt, dass wir durch die gemeinsamen Anstrengungen Armeniens und Aserbaidschans sowie der Zivilgesellschaft nicht nur einen langfristigen, sondern einen dauerhaften Frieden im Kaukasus erreichen werden. Das ist unser Ziel“, fügte Präsident Ilham Aliyev hinzu.