Einzelne Initiativen zu Berg Karabach spiegeln nicht offizielle Position Litauens
Vilnius, den 4. März (AZERTAG). Die Initiative von einzelnen Mitgliedern des Sejms zur Gründung einer Freundschaftsgruppe mit international nicht anerkannter Republik Bergkarabach spiegelt nicht die offizielle Position von Litauen, erklärte der Vorsitzende des parlamentarischen Komitees für Auswärtige Angelegenheiten Benediktas Yuodka während des Treffens mit dem Botschafter der Republik Aserbaidschan in Vilnius Hasan Mamedzade.
„Auf dem Treffen wurde festgestellt, dass die offizielle Position von Litauen zu Fragen der Beziehungen mit ausländischen Staaten unverändert bleibt. Der Vorsitzende des Komitees für Auswärtige Angelegenheiten betonte, dass die Erklärungen und Initiativen von einzelnen Mitgliedern des Sejms von Litauen keine offizielle Position von Sejm zeigen“, lautet es in der Pressemeldung des Sejms, die nach dem Treffen verbreitet worden ist.
In der Meldung wird betont, dass die „Bildung von parlamentarischen, interparlamentarischen Gruppen, sowie einer Freundschaftsgruppen ist eine Tätigkeit, die den Zielen und Grundsätzen der Außenpolitik Litauens entsprechen soll“.
Es sei erwähnt, dass letzte Woche im Sejm eine Veranstaltung durchgeführt wurde, bei der in Anwesenheit des Außenministers der unanerkannten Republik Bergkarabach eine Entscheidung getroffen wurde, um mit Bergkarabach eine Freundschaftsgruppe zu gründen. Der Botschafter der Republik Aserbaidschan in Litauen richtete in diesem Zusammenhang eine Protestnote, in der es heißt, dass dies „die bilaterale Beziehungen negativ beeinflussen kann“.