Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

Erste Lehrgebäude der Italienisch-Aserbaidschanischen Universität in Baku feierlich eröffnet AKTUALISIERT VIDEO

Baku, 1. Oktober, AZERTAC

Am 1. Oktober fand in Baku die feierliche Eröffnung der ersten Lehrgebäude der Italienisch-Aserbaidschanischen Universität statt.

An der Zeremonie nahmen der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, die First Lady, Mehriban Aliyeva, sowie der Präsident der Italienischen Republik, Sergio Mattarella, der sich zu einem offiziellen Besuch in Aserbaidschan aufhält, teil.

Der Rektor der ADA-Universität, Hafiz Paschayev, informierte Präsident Ilham Aliyev, First Lady Mehriban Aliyeva und den italienischen Präsidenten Sergio Mattarella über den neuen Campus und den umliegenden Park. Anschließend besichtigten sie eine Ausstellung landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus Aserbaidschan und Italien, die auf dem Campus organisiert wurde.

Die Initiative zur Gründung der Italienisch-Aserbaidschanischen Universität wurde von Präsident Ilham Aliyev während seines Staatsbesuchs in Italien im Jahr 2020 angeregt. Zur Umsetzung des Projekts wurden im Jahr 2022 Kooperationsvereinbarungen zwischen der ADA-Universität und fünf führenden italienischen Hochschulen unterzeichnet: der Universität Luiss Guido Carli, der Universität La Sapienza in Rom, der Polytechnischen Universität Turin, der Universität Bologna (Alma Mater Studiorum) sowie der Polytechnischen Universität Mailand. Diese Zusammenarbeit bringt Italiens Fachwissen in den Bereichen Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen, Kreativwirtschaft, Handwerkskunst und technologische Entwicklung durch Bildung und Forschung nach Aserbaidschan. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte für zentrale Sektoren der aserbaidschanischen Wirtschaft, insbesondere in den Bereichen Ingenieurwesen, Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie, Architektur und Design.

Der Grundstein für die Gebäude der Universitäts wurde 2022 in Baku unter Beteiligung der Außenminister beider Länder gelegt. Die Aufnahme von Studierenden begann 2023 auf Master-Ebene. Derzeit sind 538 Studierende in acht Bachelor-Studiengängen und 102 Studierende in zwei Master-Studiengängen eingeschrieben, darunter drei Doppelabschlussprogramme. Die Studiengänge umfassen Elektrotechnik und Elektronik, Architektur, Innen- und Kommunikationsdesign, Stadtplanung, Agrar- und Lebensmitteltechnologien, Tierhaltung sowie verschiedene Managementbereiche. Neben Bachelor- und Masterprogrammen werden auch Weiterbildungs- und Zertifizierungskurse für Fachkräfte angeboten.

Der Campus wird über Unterrichtsräume sowie sechs Forschungslabore und sieben Lehrlabore verfügen, die in Zusammenarbeit mit der Universität Bologna und der Polytechnischen Universität Mailand entwickelt und mit modernster Technologie ausgestattet werden. Zudem umfasst der Campus eine Bibliothek mit Materialien zu Architektur und Stadtplanung, Landschafts- sowie Foto- und Videostudios und verschiedene Designwerkstätten. Die sogenannte Lehrwerkstatt dient als praktischer Unterrichtsraum und bietet technologische und digitale Ausstattung zur Bearbeitung unterschiedlichster Materialien. Sie wird als kollaborativer Raum für Studierende und Forschende fungieren, wobei die Ergebnisse ihrer Arbeit über ein speziell eingerichtetes Zentrum für Design und Kreativität mit der Industrie und der Wirtschaft geteilt werden – ein Ort, an dem Bildung und Forschung auf die reale Geschäftswelt treffen.

Auf dem Campus befindet sich auch ein „Marktplatz“, der die historische Rolle Aserbaidschans an der Seidenstraße symbolisiert. Einmal jährlich werden sich dort Studierende und Lehrende versammeln, um ihre Projekte der Wirtschaftsgemeinschaft zu präsentieren. Diese Ausstellungen fördern die trilaterale Zusammenarbeit zwischen Universität, Industrie und Staat auf lokaler wie internationaler Ebene.

Die Umsetzung dieses Projekts ist ein Beweis für das hohe Niveau der humanitären Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Italien und spiegelt die engen und aufrichtigen Beziehungen zwischen beiden Ländern wider. Zugleich leistet es einen Beitrag zur Weiterentwicklung des aserbaidschanischen Bildungssystems durch die Einbindung italienischer Fachkompetenz.

Nach der Besichtigung der modernen Einrichtungen innerhalb des neuen Lehrgebäudes trafen sich der aserbaidschanische Staatspräsident, die First Lady und der italienische Präsident mit den Leitern italienischer Universitäten, die zu diesem Anlass nach Aserbaidschan gereist waren, sowie mit Professorinnen, Professoren und Studierenden der Italienisch-Aserbaidschanischen Universität.

Bei seiner Ansprache an die Versammlung sagte der Rektor der ADA-Universität, Hafiz Paschayev:

-Sehr geehrter Präsident Ilham Aliyev,

Sehr geehrter Präsident Sergio Mattarella,

Sehr geehrte Frau Mehriban Aliyeva, Erste Vizepräsidentin unseres Landes,

Ich heiße Sie mit großer Begeisterung und Stolz in diesem neuen Gebäude willkommen. Ebenso möchte ich die Regierungsvertreter Aserbaidschans und Italiens, unsere Professoren und Lehrkräfte sowie die Studierenden willkommen heißen und Ihnen allen ein herzliches „Willkommen!“ aussprechen.

Vor fünf Jahren, während eines offiziellen Besuchs in Italien, ergriff Präsident Ilham Aliyev die Initiative und schlug die Gründung der Italienisch-Aserbaidschanischen Universität vor. Damals begann die Arbeit, und im Jahr 2022 unterzeichneten wir in Rom Vereinbarungen mit fünf italienischen Universitäten, die den Weg dafür ebneten, dass diese Absichten in die Tat umgesetzt werden konnten. Danach hat uns Herr Präsident natürlich ein großes Geschenk gemacht: den Erlass zur Errichtung des neuen Campus der Italienisch-Aserbaidschanischen Universität in Baku. Heute, wie Sie sehen können, befinden wir uns an dieser Universität. Es ist eine wunderbare Universität, die bereits zwei Gebäude hat. Das eine ist die Fakultät für Agrar- und Lebensmittelwissenschaften, das andere die Fakultät für Design und Architektur. Natürlich beschränken sich unsere bisherigen Erfolge nicht nur darauf; wir haben auch Fortschritte bei der Organisation der Ausbildung gemacht, und ich kann sagen, dass wir heute 640 Studierende haben, darunter 112 Masterstudierende, die übrigen sind Bachelorstudierende. Ich kann sogar sagen, dass unsere erste Aufnahme 2023 war und die Absolventen dieses Jahres bereits das Masterprogramm der Universität Luiss abgeschlossen haben.

Natürlich möchte ich nicht zu viel von Ihrer Zeit in Anspruch nehmen, aber ich möchte eines sagen. Sowohl die italienische Seite als auch die fünf italienischen Universitäten – Luiss, Politecnico di Milano, Politecnico di Torino, Sapienza und Bologna – haben eine wichtige Rolle bei der Gründung dieser Universität gespielt. Das Hauptgebäude gehört zur Universität Bologna, die mit der Landwirtschaft verbunden ist. Was ich damit sagen will, ist, dass diese Aufgaben bereits erledigt sind und viele Unternehmen daran beteiligt waren. Ihre Beiträge zu dieser Arbeit sind sehr wertvoll. Ich möchte sie jetzt nicht alle aufzählen, aber ich muss sagen, dass diese Arbeit wirklich große Begeisterung für die Bildung zeigt. Wir haben bedeutende Unterstützung von allen und jedem Unternehmen erhalten, das an diesem Projekt beteiligt ist. Ich sollte auch erwähnen, dass diese Arbeit mit großer Begeisterung durchgeführt wurde.

Herr Präsident, ich möchte Ihnen sehr herzlich danken, dass Sie uns diese Möglichkeit geschaffen haben. Das war eine wirklich spannende Arbeit, und natürlich wird sie fortgesetzt. Aber ich denke, dass die bisher erzielten Fortschritte eine klare Vorstellung davon geben, was unsere Absichten sind und wohin wir gehen. Im Allgemeinen beabsichtigen wir, einen größeren Beitrag zur Bildung des Landes zu leisten. Ich weiß, dass in beiden Ländern viel Arbeit im Bereich Bildung geleistet wurde. Auch unsere Partner sind daran interessiert, uns bei dieser Arbeit zu unterstützen und ihre Erfahrungen zu teilen. In diesem Zusammenhang möchte ich besonders darauf hinweisen, dass derzeit 26 Doktoranden an diesen beiden Universitäten studieren – an der Universität Bologna und dann an der Politecnico di Milano. Wir haben auch Doktoranden im Ingenieurwesen in Turin.

Ich möchte ausdrücklich die Aufmerksamkeit und Unterstützung hervorheben, die beide Präsidenten der Bildung gewidmet haben. Es ist kein Zufall, dass sowohl Präsident Ilham Aliyev als auch Präsident Sergio Mattarella heute gemeinsam mit uns diese Gebäude einweihen. Daher möchte ich im Namen unserer Universität, unserer Studierenden und Lehrkräfte beiden Präsidenten unseren tiefsten Dank aussprechen.

Vielen Dank.

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Anschließend wandte sich der Präsident von Aserbaidschan an die Versammlung.

Rede von Präsident Ilham Aliyev

-Sehr geehrter Herr Präsident,

sehr geehrte Gäste, Studierende und Lehrende,

meine Damen und Herren,

Es ist heute ein sehr bedeutender Tag in der Geschichte der aserbaidschanisch-italienischen Beziehungen, da wir an der Einweihung der Gebäude der Italienisch-Aserbaidschanischen Universität teilnehmen. Als ich im letzten Jahr Präsident Mattarella in Rom traf, informierte ich ihn darüber und lud ihn zu einem offiziellen Besuch nach Aserbaidschan ein. Ich freue mich, dass Herr Präsident meine Einladung angenommen hat und zu seinem zweiten offiziellen Besuch nach Aserbaidschan gekommen ist. Im Rahmen dieses Besuchs weihen wir gemeinsam diese wunderbare Bildungseinrichtung ein. Tatsächlich zeigt die Aufnahme dieser Veranstaltung in das Programm von Präsident Mattarellas offiziellem Besuch, dass sowohl Italien als auch Aserbaidschan der Zusammenarbeit in diesem Bereich große Bedeutung beimessen. Ich bin überzeugt, dass die Zukunft der Universität sehr vielversprechend sein wird. Sie wird ihren rechtmäßigen Platz nicht nur in Aserbaidschan, sondern auch auf globaler Ebene einnehmen, und die Absolventen der Universität werden zur Entwicklung Aserbaidschans beitragen. Ich bin mir sicher, dass diejenigen, die hier jetzt studieren, und diejenigen, die in Zukunft hier studieren werden, eine große Unterstützung für die Entwicklung Aserbaidschans sein werden, denn es ist kein Geheimnis, dass die Entwicklung jedes Landes auf seinem wissenschaftlichen und bildungspolitischen Potenzial basiert. Wenn wir uns die Erfahrungen der entwickelten Länder betrachten, erkennen wir, dass es Wissen, Bildung und Technologie sind, die die Entwicklung dieser Länder vorantreiben. In der heutigen Welt bestimmt die technologische Entwicklung den Erfolg jedes Landes. Als ein Land, das reich an natürlichen Ressourcen ist, hat Aserbaidschan vor allem versucht, die Einnahmen aus den natürlichen Ressourcen in die Entwicklung des Humankapitals zu investieren, weil wir in die Zukunft schauen müssen. Lassen Sie mich noch einmal betonen, dass Öl, Gas und natürliche Ressourcen nicht bedeuten, dass diese Länder eine langfristige nachhaltige Entwicklung haben werden. Diese Entwicklung kann kurzfristig sein. Langfristige nachhaltige Entwicklung baut auf Wissen, Technologie und Bildung auf. Deshalb haben wir in Aserbaidschan diesem Bereich seit vielen Jahren große Aufmerksamkeit geschenkt und viele wichtige Programme umgesetzt.

Nachdem ich zum Präsidenten gewählt wurde, habe ich fast unmittelbar einen Erlass verabschiedet, wonach die aserbaidschanische Jugend auf Kosten des Staates an die weltweit führenden Universitäten geschickt werden sollte, wobei alle Ausgaben von der Regierung übernommen werden und sie als qualifizierte Fachkräfte in die Heimat zurückkehren sollen. Bis heute sind durch staatliche Unterstützung Tausende von Studierenden an die weltweit führenden Universitäten gegangen. In der nächsten Phase beschlossen wir, auch den internationalen Kooperationsfragen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Bildungssystems innerhalb Aserbaidschans große Aufmerksamkeit zu schenken. Bereits jetzt arbeitet eine Universität in Aserbaidschan mit mehreren ausländischen Partnern, und die nächste Universität ist die Italienisch-Aserbaidschanische Universität. Was diese Universität ganz besonders macht, ist, dass sie, wie Rektor Hafiz Paschayev gerade erwähnt hat, gemeinsam mit fünf führenden italienischen Universitäten und der ADA-Universität gegründet wurde. Natürlich sind wir angesichts der strategischen Partnerschaft zwischen Italien und Aserbaidschan zuversichtlich und hoffen, dass dies eine der führenden Bildungseinrichtungen in Aserbaidschan wird.

Italien hat über viele Jahre hinweg auf der Grundlage einer strategischen Partnerschaft Beziehungen zu Aserbaidschan aufgebaut. Wir sind strategische Partner im wahrsten Sinne des Wortes, denn unsere Zusammenarbeit strategischen Charakter trägt. Sie ist nicht kurzfristig, sondern langfristig angelegt. Gleichzeitig kommen jedes Jahr neue Bereiche zu unserem Kooperationsrahmen hinzu. Von Energie über industrielle Produktion bis hin zum Bildungsbereich ist die Zusammenarbeit wirklich strategisch.

Gestern, im Rahmen des offiziellen Besuchs von Präsident Mattarella, haben wir sowohl in offiziellen Erklärungen als auch in unseren Verhandlungen festgestellt, dass die aserbaidschanisch-italienische Zusammenarbeit zu einer großen Entwicklung geführt hat, zum Beispiel im Energiesektor. Das TAP-Projekt, das Teil des Südlichen Gaskorridors ist, wurde zu einem großen Teil dank des persönlichen Einsatzes und der Unterstützung von Präsident Mattarella ermöglicht. Wäre dies damals nicht gelöst worden, könnten wir heute nicht so viele natürliche Ressourcen nach Europa exportieren. Wir hätten darunter gelitten, und Europa ebenso. Heute unterstützt aserbaidschanisches Gas die Energiesicherheit von acht Mitgliedstaaten der Europäischen Union, und diese Geografie wächst. Die aserbaidschanisch-italienische Zusammenarbeit spielte dabei eine entscheidende Rolle.

Aserbaidschan belegt auf dem italienischen Markt den zweiten Platz bei der Gasversorgung und den ersten Platz bei der Öllieferung. Ich bin sicher, dass Italien auch unser Nummer-eins-Partner im Bereich Bildung sein wird. Auf jeden Fall geben das, was wir hier gesehen haben, und die Erfolge der bereits operierenden Universität Anlass, dies zu sagen. Hunderte von Studierenden studieren bereits an der Universität. Wir haben heute auch das Leitungsteam hier getroffen. Ein internationales Professorenteam arbeitet hier, sowohl aus Italien als auch aus Aserbaidschan. Es gibt auch ausländische Studierende, was eine sehr angenehme Atmosphäre schafft. Ich bin sicher, dass die Studierenden hier und die Absolventen in Zukunft zu wichtigen Vermittlern im Dialog zwischen unseren Ländern entwickeln und damit die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Italien weiter vertiefen werden. Jedenfalls wird die Zukunft der aserbaidschanischen Studierenden, die an dieser Universität studieren, mit Italien verbunden sein. Sie werden Italien, seine Kultur, seine Entwicklung und Erfolge näher kennenlernen. Viele Ziele werden hier erreicht. Vor allem wird eine starke Humankapazität für die aserbaidschanische Wirtschaft der Zukunft geschaffen. Die Fragen zur Verbesserung unseres Bildungssektors werden behandelt. Wir werden dem modernsten und fortschrittlichsten Bildungssystem beitreten und zugleich unsere freundschaftlichen Beziehungen zu Italien, einem der führenden Länder der Europäischen Union, weiter stärken. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren sehen wir erneut, dass rechtzeitige und durchdachte Schritte zu wunderbaren Ergebnissen führen.

Hier wurde erwähnt, dass die Initiative zur Gründung dieser Universität erst vor fünf Jahren ergriffen wurde. Die Dokumente wurden in Rom im Kulturzentrum der aserbaidschanischen Botschaft ausgetauscht. Danach erließ ich einen Erlass. Dann wurden Mittel aus dem Staatshaushalt Aserbaidschans für die Errichtung dieser Gebäude und die gesamte Infrastruktur bereitgestellt, und heute, im Jahr 2025, feiern wir die Eröffnung dieser schönen Gebäude.

Dies ist ein denkwürdiges Ereignis. Diese Bildungseinrichtung wird ein Zentrum der aserbaidschanisch-italienischen Freundschaft sein. Ich gratuliere euch allen zu diesem Anlass. Ich danke dem Präsidenten nochmals, dass er diese Veranstaltung gemeinsam mit uns besucht hat. Vielen Dank.

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Anschließend hielt Italiens Präsident eine Rede.

Rede des Präsidenten Italiens, Sergio Mattarella

Herr Präsident,

-sehr geehrte Erste Vizepräsidentin,

Ich spreche der ADA-Universität und ihrem Rektor meinen tiefen Dank für die freundlichen Worte aus. Ich grüße auch die Rektoren und Vize-Rektoren der Luiss-Universität, der Universitäten von Mailand und Turin sowie der Universitäten von Bologna und Rom, die ebenfalls hier zusammen mit ihm sind. Herr Präsident, ich selbst habe vor vielen Jahren an der Universität Rom meinen Abschluss gemacht.

Ich heiße die Dozenten der Italienisch-Aserbaidschanischen Universität sowie die Studierenden, Mädchen und Jungen, die an einem so großartigen Campus studieren und noch studieren werden, den wir gerade besichtigt haben, herzlich willkommen. Der Campus hat einen großen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich schätze die Funktionalität und die Schönheit dieses Gebäudes sehr. Persönlich freue ich mich sehr über diese Initiative. Italien ist stolz darauf, dieses Projekt gemeinsam mit Aserbaidschan umgesetzt zu haben. Diese Universität vereint nicht nur ihre großen Möglichkeiten, Ressourcen, Forschung und Lehre, Dozenten sowie junge aserbaidschanische und italienische Studierende, sondern ist auch ein Spiegelbild der wachsenden, umfangreichen und breit gefächerten Freundschaft zwischen Aserbaidschan und Italien.

Diese Initiative ist sowohl symbolisch als auch beispielhaft. Sie ist die Krönung unserer Zusammenarbeit, die sich, wie Präsident Ilham Aliyev erinnerte, in verschiedenen Formen und Sektoren von Energie bis Wirtschaft und Industrie manifestiert. Dieser Ort ist auch die Verkörperung der Kultur, wissenschaftlicher Forschung und Bildung, die unsere Länder und ihre Bürger eng verbinden.

Ich möchte Präsident Ilham Aliyev meinen tiefen Dank für seine freundliche Einladung aussprechen, wieder nach Aserbaidschan zu kommen. Es ist mir eine Ehre, seiner Einladung zur Einweihung eines so großartigen Studenten-Campus nachzukommen. Ich bin wirklich dankbar.

Ich sehe all dies als Gelegenheit, die Beziehungen zwischen unseren Ländern zu demonstrieren, Beziehungen, die auf das Wohl ihrer Bürger ausgerichtet sind, die sich um ihr Leben und ihre Zukunft kümmern. Baku und Rom haben nicht nur die Geschichte der Kontakte in geografischer Hinsicht geschrieben, sondern auch die Chronik des Austauschs von Waren und Produkten durch sich kreuzende Handelswege sowie das Teilen von Wissen, Perspektiven und Plänen für Freundschaft und Zusammenarbeit.

Ihre Erneuerung in so effektiver und konkreter Form und in so hoher Qualität am Beispiel der Italienisch-Aserbaidschanischen Universität ist auch eine Botschaft an die gesamte internationale Gemeinschaft. Diese Zusammenarbeit ergänzt Fähigkeiten, Talente, Ressourcen und Perspektiven. Ich freue mich sehr, dieses großartige Universitätsgebäude zusammen mit Herrn Präsident zu sehen. Diese Bildungseinrichtung wird den Dozenten und Studierenden nicht nur die Möglichkeit geben, Forschung zu betreiben, zu arbeiten, zu studieren und ihr Wissen aktiv zu erweitern, sondern auch die Chance schaffen, das Universitätsleben in dieser Region zu erfahren. Wenn ich an Entwicklungsperspektiven denke, wünsche ich mir, dass solche Entwicklungstrends sich breit über alle Regionen Aserbaidschans ausbreiten. Ich würde gerne viele bedeutende internationale Initiativen hier umgesetzt sehen. Solche gemeinsamen Perspektiven werden die Rolle unserer Italienisch-Aserbaidschanischen Universität weiter stärken. Die Kultur, die die Universität widerspiegelt und ausdrückt, wird ihre Botschaften zu einem noch wirkungsvolleren Träger von Wissen machen.

An dieser Stelle spreche ich den Studierenden, Mädchen und Jungen meinen herzlichsten Glückwunsch aus, die hier studieren und studieren werden. Sie werden nicht nur an einer Bildungseinrichtung in ihrem eigenen Land studieren, sondern auch die Möglichkeit haben, mit Studierenden, Dozenten und Forschern anderer Bildungseinrichtungen ihres Landes nicht virtuell, sondern auf reale und effektive Weise zu kommunizieren. Unsere Studierenden, Dozenten und Forscher werden ebenfalls Kontakt zu ihren aserbaidschanischen Kolleginnen und Kollegen knüpfen. So vertieft sich Wissen und der Umfang der Möglichkeiten erweitert sich. Unter solchen Bedingungen werden Erfahrung und Initiative zu einem unglaublich wertvollen Instrument.

Ich möchte Sie darüber informieren, dass Präsident Ilham Aliyev und ich bereits über die Erfolge der teilnehmenden Universitäten gesprochen haben, einschließlich jener außergewöhnlichen Initiative, die bedeutende Ergebnisse erzielt hat. All dies zeigt, wie richtig die Initiative und die Absicht hinter der Gründung dieser Bildungseinrichtung waren.

Wir danken Ihnen für Ihre Bemühungen. Italien ist stolz darauf, gemeinsam mit Aserbaidschan an dieser Initiative teilzunehmen. Herr Präsident, ich freue mich wirklich, dass wir auf internationaler Ebene ein so wichtiges Beispiel setzen, nämlich die Vertiefung und Entwicklung der Zusammenarbeit und die Ausbildung unserer talentierten Jugend. Vor dem Hintergrund der aktuellen internationalen Lage, die von ernsten Konflikten und Auseinandersetzungen geprägt ist, freuen wir uns über die Zusammenarbeit, die nicht nur in den wirtschaftlichen und industriellen Bereichen, sondern auch im Bereich Kultur und Jugendausbildung sowie in der Formung der Jugend erfolgt. Und die Menschheit sollte immer auf diesem Weg bleiben. Nur junge Menschen werden die Menschheit voranbringen. Auf globaler Ebene haben wir viel Arbeit geleistet. Diese Herausforderungen können ohne Vertiefung von Kultur, Bildung und Forschung nicht bewältigt werden. Die Italienisch-Aserbaidschanische Universität schätzt dieses Bestreben und arbeitet deshalb aktiv daran.

Danke für Ihre Arbeit. Herzlichen Glückwunsch an die Rektoren, Dozenten und Studierenden!

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