Leyla Aliyeva und Grethel Aguilar erörtern Kooperationsmöglichkeiten in der Schweiz
Genf, 29. Januar, AZERTAC
Am 29. Januar traf Leyla Aliyeva, Vizepräsidentin der Heydar-Aliyev-Stiftung sowie Leiterin und Gründerin der öffentlichen Vereinigung IDEA, in Gland (Schweiz) mit Grethel Aguilar, Generaldirektorin der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN), zusammen.
Bei dem Treffen fand ein ausführlicher Meinungsaustausch über die Rolle der internationalen Zusammenarbeit vor dem Hintergrund der aktuellen Umweltprobleme in Aserbaidschan und der Region, die Bedeutung koordinierter globaler und regionaler Ansätze sowie die Perspektiven für eine Intensivierung des Dialogs in diesem Bereich statt.
Hervorgehoben wurde, dass die öffentliche Vereinigung IDEA seit 2014 Vollmitglied der IUCN ist und sich aktiv an internationalen Initiativen zum Naturschutz und zum Schutz der biologischen Vielfalt beteiligt, wodurch sie zur Ausweitung der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet beiträgt.
Mit Blick auf den gemeinsamen Pavillon und weitere Projekte, die auf dem IUCN-Weltnaturschutzkongress im vergangenen Jahr in Abu Dhabi präsentiert wurden, betonten die Teilnehmer die positiven Erfahrungen und zeigten sich zuversichtlich, dass die gegenseitige Zusammenarbeit erfolgreich fortgesetzt wird.
Darüber hinaus wurden Gespräche über die Organisation eines hochrangigen regionalen Dialogs mit der IUCN in Aserbaidschan geführt sowie Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen internationaler Veranstaltungen wie dem Weltstädteforum (World Urban Forum-WUF13), dem Weltumwelttag und der COP31 erörtert.
Zum Abschluss des Treffens wurde eine Absichtserklärung zur Ausweitung der Kooperationsbeziehungen und zur Arbeit an der Eröffnung eines IUCN-Länderbüros in Aserbaidschan unterzeichnet. Beide Seiten bezeichneten diese Gespräche als einen wichtigen Schritt für die Entwicklung einer langfristigen und multilateralen Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Vereinigung IDEA und der IUCN.
Die IUCN, die seit 1948 tätig ist, zählt zu den weltweit führenden internationalen Organisationen im Bereich Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Sie etablierte 1964 die Rote Liste der bedrohten Arten, um zur globalen ökologischen Bewertung und zu Entscheidungsprozessen beizutragen.
Elgün Niftali
AZERTAC-Sonderkorrespondent
Genf