Sergej Lawrow: Russland ist mit strategischer Partnerschaft mit Aserbaidschan zufrieden
Moskau, 15. Januar, AZERTAC
Die russisch-aserbaidschanischen Beziehungen beruhen auf einem intensiven Dialog der Präsidenten und Außenminister. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf einer Pressekonferenz in Moskau.
Sergej Lawrow sprach im vergangenen Jahr abgestattete gegenseitige Besuche auf höchster Ebene, sowie abgehalten humanitäre Foren und andere Veranstaltungen an und sagte: “Das Handels- und Investitionsvolumen zwischen den beiden Ländern vergrößert sich. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern entwickeln sich gut. Um sie zu regulieren, sind spezielle Dokumente erforderlich. Die Regierungskommission arbeitet in verschiedenen Bereichen zusammen. Russland sei mit der strategischen Partnerschaft mit Aserbaidschan zufrieden.“
Der russische Außenminister sagte in seiner Antwort auf die Frage der Beilegung des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikts, dass Russland von Aserbaidschan und Armenien positive Impulse für die Beilegung des Konflikts erwartet. Es ist angenehm, dass sich die Präsidenten von Aserbaidschan und Armenien, sowie die Außenminister der beiden Länder im letzten Jahr getroffen haben. An diesen Treffen nahmen auch die Delegationen der Ko-Vorsitzenden der OSZE Minsk-Gruppe teil, fügte er hinzu.
Sergej Lawrow betonte, dass die Hauptaufgabe heute darin bestehe, zusätzliche Schritte zu unternehmen, um die Situation auf der Frontlinie zu stabilisieren. Dies wird auch zu einer politischen Lösung beitragen. Es ist unmöglich, diesen Konflikt ein für allemal mit einem Dokument zu lösen. Dieses Problem erfordert einen Schritt-für-Schritt-Ansatz. Dieser Ansatz wird die möglichen Schritte aufzeigen, die sofort ergriffen werden können und definieren, welche zusätzlichen Diskussionen für die Beilegung des Konflikts und den Status von Berg-Karabach notwendig sind", sagte S. Lawrow.
Er erwähnte auch, dass Russland zusammen mit den USA und Frankreich alles tut, um solcher Lösung des Konfliktes den Weg zu ebnen, so der russische Außenminister.