Stellvertretender Premierminister Samir Scharifov trifft ICAPP- Delegation
Baku, 16. Oktober, AZERTAC
Der stellvertretende Premierminister der Republik Aserbaidschan, Samir Scharifov, traf am 16. Oktober mit einer Delegation um Chung Eui-yong, den Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses der Internationalen Konferenz Asiatischer Politischer Parteien (ICAPP), zusammen.
Wie das Kabinett der Minister AZERTAC mitteilte, betonte Scharifov bei dem Treffen, dass Präsident Ilham Aliyev die Entwicklung der Beziehungen zu asiatischen Ländern zu einer der Hauptprioritäten der Außenpolitik Aserbaidschans erklärt habe. In diesem Zusammenhang habe das Land Hilfsprogramme für Entwicklungsländer in der Asien- und Ozeanienregion, insbesondere für kleine Inselstaaten, umgesetzt.
Der stellvertretende Premierminister hob hervor, dass die Partei Neues Aserbaidschan (YAP) seit 2009 Mitglied des Ständigen Ausschusses der ICAPP sei und einen wesentlichen Beitrag zur Arbeit der Organisation geleistet habe. In diesem Zeitraum habe YAP mehrere hochrangige Veranstaltungen der ICAPP, darunter die 7. Generalversammlung, erfolgreich ausgerichtet.
In diesem Zusammenhang wurde auf die Bedeutung der morgen in Baku stattzufindenden 4. Sitzung des ICAPP-Asiatischen Kulturrats zum Thema „Von nationaler Vielfalt zu globaler Solidarität: Die Rolle der Kultur in der neuen Weltordnung“ hingewiesen.
Es wurde betont, dass Aserbaidschan durch seine aktive Teilnahme an ICAPP-Initiativen zur Stärkung des politischen Dialogs in Asien sowie zur Förderung von Frieden, Stabilität und nachhaltiger Entwicklung beitrage.
Scharifov informierte zudem ausführlich über die Befreiung der fast 30 Jahre lang von Armenien besetzten Gebiete im Jahr 2020, die Wiederherstellung der territorialen Integrität und Souveränität des Landes sowie über die derzeit laufenden großangelegten Wiederaufbau- und Restaurierungsarbeiten in den befreiten Gebieten.
In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass Aserbaidschan infolge der armenischen Besatzung mit folgenschweren und kostenintensiven Herausforderungen konfrontiert sei. Die durch die armenische Aggression verursachten Schäden in Aserbaidschan werden auf 150 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Dennoch, so betonte er, habe Aserbaidschan als friedliebendes Land Armenien ein Friedensabkommen vorgeschlagen. Er wies darauf hin, dass am 8. August in Washington eine historische Einigung zur Wiederherstellung des Friedens zwischen den beiden Ländern erzielt worden sei.