Die Aserbaidschanische Staatliche Nachrichtenagentur

GESELLSCHAFT

Waldbrände in Indonesien im vergangenen Jahr und ihre schlimmere Folgen

Waldbrände in Indonesien im vergangenen Jahr und ihre schlimmere Folgen

Baku, 20. September, AZERTAC 

Die Waldbrände in Indonesien im vergangenen Jahr hatten womöglich weitaus schlimmere Folgen als angenommen: 100.000 Menschen könnten durch die Abgase tödlich erkrankt sein.

Die wochenlange Smog-Krise in Südostasien 2015 hat nach Schätzungen von Wissenschaftlern mehr als 100.000 Menschenleben gekostet. Mit Comutermodellen kamen die Forscher der Universitäten von Harvard und Columbia in einer am Montag veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass allein in Indonesien mehr als 90.000 Menschen an den Folgen der schlechten Luft starben; mehrere Tausend weitere Todesopfer gab es demnach im benachbarten Singapur und Malaysia.

"Wenn sich nichts ändert, wird dieser Killer-Dunst weiterhin Jahr für Jahr schreckliche Verluste anrichten", warnte Yuyun Indradi von der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Es wäre ein Verbrechen, jetzt nicht sofort gegen die Verursacher des Smogs vorzugehen.

Die indonesischen Behörden hatten die Zahl der Todesopfer durch die Smog-Katastrophe im vergangenen Jahr bislang mit lediglich 19 angegeben. Ein Sprecher des indonesischen Umweltministeriums wollte zunächst keine Stellungnahme zu der Studie abgeben.

Kleinstpartikel aus Waldbränden können tief in die Lunge eindringen und erhebliche gesundheitliche Probleme hervorrufen, etwa Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Lungenkrebs.

Luftverschmutzung gefährdet Millionen Menschenleben - In Indonesien kommt es wegen illegaler Brandrodungen durch Plantagenbesitzer alljährlich während der Trockenzeit zu Waldbränden. Im vergangenen Jahr wurden sie durch das Wetterphänomen El Niño noch verstärkt, wochenlang litten große Regionen unter dichtem Smog. Zahlreiche Menschen erkrankten, der Smog führte zu diplomatischen Verstimmungen.

Auch Luftverschmutzung aus anderen Quellen wie Fabriken, Autos, Kraftwerken und Kohlebränden gefährdet immer mehr Menschenleben, berichtete unlängst die Internationale Energieagentur (IEA). Sofern nicht weiter gegen die schlechte Luft vorgegangen werde, dürfte die Zahl der dadurch bedingten Todesfälle bis 2040 auf 7,4 Millionen pro Jahr ansteigen, warnte die IEA in ihrem Report "Energy and Air Pollution".

Derzeit sterben demnach etwa 6,5 Millionen an den Folgen von verunreinigter Luft sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen. Eine genauer Zuordnung einzelner Todesfälle zur Ursache Luftverschmutzung ist allerdings meist schwierig, allein Feinstaub soll pro Jahr etwa 3,3 Millionen Menschen töten. Laut einer WHO-Schätzung sind schon 2014 jährlich etwa sieben Millionen Menschen an den Folgen von Smog gestorben sein.

Wie gesundheitsschädlich Abgase in der Luft sind, hatte erst kürzlich eine Studie der Auckland University of Technology gezeigt. Die Forscher hatten Daten aus 188 Ländern ausgewertet und dabei festgestellt, dass Feinstaub und Kohlenmonoxid das Schlaganfallrisiko erhöhen können. Die Belastung durch Schlaganfälle könnte weltweit gesehen um knapp 30 Prozent verringert werden, wenn die Menschen nicht der Luftverschmutzung ausgesetzt wären.

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