Zwischen Aserbaidschan und Mazedonien sind zwei Abkommen unterzeichnet worden
Baku, den 19. April (AZERTAG). Am 19. April hat sich Premierminister von Aserbaidschan Artur Rasizade mit einer Delegation um den mazedonischen Regierungschef, Nikola Gruevski, getroffen.
Zunächst fand ein Treffen der Ministerpräsidenten unter vier Augen statt.
Anschließend setzte sich das Treffen im erweiterten Format fort. Auf dem Treffen sagte Premierminister, Artur Rasizade, dass die politischen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Mazedonien auf einem hohen Niveau sind, aber die wirtschaftliche Zusammenarbeit nicht dem Potential beider Länder entspricht.
Der aserbaidschanische Ministerpräsident brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der Besuch seines mazedonischen Kollegen einen weiteren Anstoß zum Ausbau der Beziehungen zwischen den beiden Ländern geben wird.
Artur Rasizade gab den Gästen detaillierte Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung Aserbaidschans, sowie den armenisch-aserbaidschanischen Konflikt um Bergkarabach, und sagte, dass als Folge der militärischen Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan, 20 Prozent des Landes besetzt sind, über 1 Millionen Bürger des Landes zur ethnischen Säuberungspolitik unterzogen wurden. Der Ministerpräsident brachte zur Kenntnis, dass Aserbaidschan für eine Lösung dieses Problems auf der Grundlage des Völkerrechts eintritt.
Mazedonischer Premierminister sprach über den wirtschaftlichen Fortschritt seines Landes, und wies auf die Bedeutung der gegenseitigen Investitionen hin. Er schlug auch vor, die Visumpflicht aufzuheben, um die Entwicklung des Tourismus und Handel zu beschleunigen.
Nach dem Treffen wurden ein „Abkommen zwischen der Regierung der Republik Aserbaidschan und der Regierung der Republik Mazedonien über die Vermeidung der Doppelbesteuerung in Bezug auf Einkommen- und Vermögenssteuern und die Verhinderung von Steuerhinterziehung“, sowie ein „Abkommen zwischen der Regierung der Republik Aserbaidschan und der Regierung der Republik Mazedonien über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen“ unterzeichnet. Beide Dokumente wurden von den Ministerpräsidenten von Aserbaidschan und Mazedonien unterschrieben.