WIRTSCHAFT


Inbetriebnahme der Pipeline TANAP für den 19. Juni angesetzt

Baku, 2. Mai, AZERTAC

Am 19. Juni wird die Inbetriebnahme der Trans-Anatolischen Erdgas-Pipeline (TANAP) stattfinden.

Das sagte den türkischen Journalisten der Leiter der Investmentabbteilung des staatlichen Konzerns SOCAR Vagif Aliyev.

Das frühe Gas sollte durch TANAP in der ersten Juli 2018 in die Türkei fließen, ein Jahr später ist die Weiterleitung nach Europa geplant, wie es geplant war. Da die Präsidentschaftswahlen in der Türkei vorzeitig abgehalten werden, ist die Inbetriebnahme der Pipeline TANAP für den 19. Juni angesetzt, sagte er.

Die Pipeline TANAP wird etwa 12% des Erdgasbedarfs der Türkei decken.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich derzeit auf 7,99 Milliarden Dollar, obwohl sie ursprünglich auf 11,7 Milliarden US-Dollar geschätzt worden waren. Das heißt, dass im Rahmen des Projekts in Summe von 3,8 Milliarden US-Dollar eingespart wurden. Die Kosten von aserbaidschanischen Unternehmen für das Projekt sollen bis 2020 bei 6,2 Milliarden Dollar liegen.

Bis zum Jahr 2026 ist eine Jahreskapazität der Pipeline auf 31 Milliarden Kubikmeter geschätzt.

Die 1.850 Kilometer lange Pipeline TANAP soll bis nach Italien reichen. Sie soll durch die Türkei verlaufen und die Trans-Adria-Pipeline (TAP) über die Südkaukasus-Pipeline mit dem Gasfeld Schah Denis in Aserbaidschan verbinden.

Die Türkei will sich mit dem Bau dieser Erdgas-Pipeline als Zentrum für die Energieversorgung in der Region etablieren.

Aktionäre sind am Projekt "TANAP" so beteiligt: Geschlossene AG “Südlicher Gaskorridor“ (58 %), BOTAS (30 %) und BP (12 %).

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