Aserbaidschans Außenminister und US-Vertreter besprechen Perspektiven des Washington-Abkommens
Baku, 8. September, AZERTAC
Am 8. September hat sich Jeyhun Bayramov, Außenminister Aserbaidschans, mit zu einem Besuch in Aserbaidschan weilenden Vertretern der Zertifizierten US-Handelsmission für den Mittleren Korridor getroffen.
Bei dem Treffen wurde die historische Bedeutung der am 8. August in Washington mit den Präsidenten Aserbaidschans, der USA und dem armenischen Premierminister unterzeichneten Vereinbarungen hervorgehoben. Diese Abkommen fördern den regionalen Frieden und eröffnen neue Möglichkeiten der aserbaidschanisch-amerikanischen Zusammenarbeit.
Ein zentrales Thema war das Vorhaben, eine durchgängige Verkehrsanbindung zwischen den westlichen Landesteilen Aserbaidschans und Nachitschewan zu schaffen.
Zudem wurden Aserbaidschans langjährige Bemühungen zur Wiederbelebung des Mittleren Korridors diskutiert, darunter wichtige Infrastrukturprojekte wie die Eisenbahn Baku–Tiflis–Kars, der Internationale Seehafen Baku und die Freie Wirtschaftszone Alat.
Monister Bayramov sprach während des Gesprächs Aserbaidschans Rolle bei der Energiesicherheit Europas. Aserbaidschan liefert derzeit Erdgas in 14 Länder und arbeitet gemeinsam mit Partnern an Projekten für erneuerbare Energien, darunter ein Stromkabel, das unter dem Schwarzen Meer verläuft.
Weitere beidseitige Anliegen wurden ebenfalls erörtert.
Zudem wurden weitere Themen von gemeinsamem Interesse diskutiert.